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Mittwoch, 19. September 2007

Friedbert sorgt sich um die ALG II-Empfänger (Hartz 4)

Whow! Jetzt wird es wirklich substanziell bei Blogbert.

Leider isset jetzt schon deutlichst Schlafenszeit. Darum werde ick mich zunächst einmal nicht in dett Posting von Friedbert vertiefen:

http://www.pfluegers-blog.de/archives/36-Hartz-IV-grundlegend-reformieren!.html#extended

Aber eines ist klar.

Diese Vorschlagsliste werde ick mit Sicherheit als Richtschnur für meine weitere Beobachtung det schwarzen Blogs zu nutzen wissen:

Das ALG II muss für die Betroffenen einfacher und gerechter werden. Bei einer Reform müssen - neben der verstärkten Bekämpfung von Leistungsmissbrauch - folgende Punkte geprüft werden:


  • "Erstens,
    Arbeitnehmer, die länger eingezahlt haben, müssen das ALG I länger als ein Jahr beziehen."


  • "Zweitens,
    Bezieher von ALG I müssen höhere Freibetragsgrenzen hinsichtlich ihres Schonvermögens erhalten! Der Zwangsverkauf von angemessenem Wohneigentum muss beseitigt werden."


  • "Drittens,
    wegen ALG II sind 120.000 Klagen anhängig. Es ist unklar und wird unterschiedlich entschieden, welches Vermögen und Einkommen ein Bezieher von ALG II ohne Kürzung des Regelsatzes haben darf. Welche zusätzlichen Kosten werden erstattet? Der Gesetzgeber muss rasch handeln. Die Behörden sind überfordert."


  • "Viertens,
    für ALG II-Empfänger mit Kindern muss es eine Aufstockung geben. Zum Beispiel könnte das Kindergeld ausgezahlt und nicht als Einkommen angerechnet werden. Jetzt wird es vom Regelsatz abgezogen. Kinder brauchen zum Beispiel regelmäßig neue Schuhe, auch Turnschuhe für die Schule. Dafür reicht der Regelsatz nicht aus."


  • "Fünftens,
    die Rentenbeiträge der ALG-II-Empfänger reichen für 2,19 Euro Rentenanspruch pro Monat, d.h. ein längerer ALG-II-Bezug führt zwangsläufig in die Altersarmut. Darum sollten Arbeitnehmer, die lange eingezahlt haben und am Ende ihrer Erwerbsbiografie stehen, zusätzliche Rentenanrechnungspunkte als Ausgleich erhalten."


  • "Sechstens,
    die Zuverdienstmöglichkeiten für ALG-II-Empfänger müssen weiter ausgeweitet werden, damit der Anreiz, auch geringfügigen Beschäftigungen nachzugehen, erhöht wird und Arbeit sich lohnt."

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