Du hast mit det janze Politik-Zeug nichts am Hut?

Samstag, 13. September 2008

Freitag, 12. September 2008

Provinzposse in der Berliner CDU

Ursprünglich war dieset Weblog ja eijentlich jedacht als - na nu nicht jerade Pflüger-Bashing-Blog - aber schon als een kritischer Jegenentwurf zu dett Schwarze Blog von Friedbert Pflüger (alias Blogbert)

Aber wat jetzt jerade in der Berliner CDU abjeht is nun wirklich unter aller Sau und ruft mein Mitleid mit Blogbert hervor.

Ick kann mir richtig vorstellen, wie diese Provinzfürsten und ihre Unteroffiziere jetzt in kleingartenvereinsähnlicher Manier ihre "Macht" nun nutzen, um Blogbert schnellstmöglich aus allen Medien über die sie die Kontrolle haben, zu entfernen.

Erstes Beispiel:

Die CDU-Berlin-Homepage gestern:

Wat mir hier besonders jut jefällt ist die "Beinahe"-Bildunterschrift zum Bild von Friedrich der Große.
"Frank Henkel zum Anschlag auf Homosexuellen-Denkmal"

Die CDU-Berlin-Homepage heute:

Anstelle det Links zu Blogberts Blog, sieht man nun einen Berliner Bär mit der Frage.
"Soll ich Mitglied werden?"
. Die Antwort kann ja nun nur noch sein:
"In diesem Kleintierzüchterverein? Nein!"

Det allet ist offenbar so schnell jemacht worden, dass sie et noch nicht mal jeschafft haben, auch wirklich zur entsprechenden Seite zu verlinken. Beim Klick auf det Bild erscheint nur: "about blanc" nicht aber die Möglichkeit, Mitglied bei der Berliner CDU zu werden. Warum auch? Will ja eh keener!

[update] offenbar liest die Berliner CDU mein Blog. Kaum hab ick moniert, dass der Link, der den Link zu Blogberts Blog ersetzt hat nicht funktioniert, haben sie det ooch gleich repariert.

Montag, 8. September 2008

1 Jahr det Rote Blog

Die meisten Kommentare kamen von Frau Keller (114), von der „studentin“ (50, aber mit Sicherheit die längsten), gefolgt von Marc Dehnert (45). Hermann Pachulke kommt - nach starkem Beginn – auf 31 Kommentare.



Vor eenem Jahr ist mein Internetblog Weblog online jejangen als Antwort auf det Schwarze Blog von Blogbert. Insjesamt wurde et von den Nutzern 1.260.235 mal aufjerufen. Vor der Sommerpause besuchten etwa 3.567 User am Tag det Blog - Tendenz fallend.

Ick selba schreibe derzeit eher nüschts, weil et nüschts Berichtenswertes jiebt auf Blogbert seinem Weblog.

Abbe wer weess... det könnte sich ja ooch wieda ändern.

Obwohl, meene Prognose für die nächsten 12 Monate "Schwarzes Blog":

Spätestens nach der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus, wird det Schwarze Blog einjestellt, weil Blogbert dann nicht mehr in Berlin sein wird.
Wat ick ihm ehrlich jesagt ooch nicht verübeln würde. Jegen den Sumpf der Berliner CDU ist halt einfach kein Kraut jewachsen. Auch kein jamaikanisches Wunderkraut.

Freitag, 6. Juni 2008

Berichtenswertes wird berichtet

Lieber Leser,

nicht dass Du denkst, ick käme meiner Sorgfaltspflicht nicht mehr hinterher.
Nein, nein. Ich lese weiterhin fleissig det Blog vom Blogbert.
Nur... find ick da einfach nichts, was so wichtig oder interessant wäre, um darauf hinzuweisen.

Da die Besucherzahlen auf meinem Blog nach wie vor hoch sind, möchte ich Euch wissen lassen:
Sobald etwas interessantes bei Blogbert zu finden ist, erscheint es hier.
Jiebt also keene Notwendigkeit bei ihm direkt vorbeizuschauen. 8-)

Sonntag, 4. Mai 2008

Mittwoch, 30. April 2008

Volksentscheid zum Erhalt des Flughafen Tempelhofs gescheitert

Hmmm?

So steht´s hier jeschrieben.

Bei Blogbert hört sich dett deutlichstganz anders an.

Nun fage ick mich, wat ick dazu zu sagen habe.

Dass 21,7% der Wahlberechtigten für den Erhalt von Tempelhof jestimmt haben, ist zunächst noch nichtemal ein Viertel der Berliner. Det ist wenig....sehr wenig...so wenig, dass der Volksentscheid gescheitert ist.
Die Regelung das mind. 25% der Wahlberechtigten dafür stimmen müssen, war ja vorher bekannt und akzeptiert. Daran kann jetzt ooch im Nachhinein nicht jerüttelt werden.
Jerade die CDU versteht sich ja unter anderem ooch als Rechtsstaatspartei und wird sicherlich die rechtliche Lage akzeptieren und jetzt hoffentlich nicht mit der Keule schwingen, von wejen, bei den normalen Wahlen gilt ja och nur, das diejenigen Stimmen jezählt werden, die sich ooch wirklich an den Wahlen beteiligen.

Ick nehme die CDU und ihre Mit-Initiatoren da einfach mal beim Wort.
Die haben nämlich in der Informationsbroschüre, die beim Landeswahlleiter auslag jeschrieben, das jeder Berliner, der nicht zur Abstimmung geht, mit "Nein" stimmt.

Summasumarum erjiebt det 78,3% stimmen mit Nein.

Det hinjegen ist ein überwältigends Votum für eene Schließung Tempelhofs.
Zumind. wenn man der Argumentation der CDU/ICAT folgt.

Faszinierend findet ick an der janzen Sache, dass Blogbert sich derart an diesem Thema aufjehangen hat. Janz so, als wenn et nicht andere Probleme in dieser Stadt jäbe.

Ick muss janz ehrlich sagen.....da erwarte ick von Blogbert in Zukunft deutlich schwergewichtigeret, wenn er et ernst meint, mit dem Wunsch, Bürgermeister von Berlin zu werden.

Donnerstag, 17. April 2008

Pachulke, Herr Dehnert und Herr Paul Heckmann rufen gemeinsam auf:

Beteiligen Sie sich an der Abstimmung über die Frage ob der Flughafen Tempelhof als Verkehrsflughafen erhalten bleiben soll oder nicht.

Insbesondere Herrn Dehnert und Herrn Heckmann liegt sehr viel daran, dass Sie sich für die eine oder andere Seite entscheiden.

Nutzen Sie diese Chance, sich an Entscheidungen über die Belange dieser Stadt zu beteiligen.

Und immer dran denken!!!!

Jetzt Briefwahl beantragen, sollten Sie am 27sten nicht in Berlin sein.

Dienstag, 15. April 2008

Antiquar-Blog entkräftet Argument der Flughafenbefürworter

(via ANTIQUAR)
"Eine überwältigende Mehrheit der Berlinerinnen und Berliner ist für den Erhalt von Tempelhof als Verkehrsflughafen. Im In- und Ausland schaut man dieser Tage besorgt nach Berlin. Mit Unverständnis wird registriert, wie die Berliner Regierung einen bis dato einmaligen Standortvorteil opfern will.

Dies behauptet die “Trägerin des angestrebten Beschlusses” in der amtlichen Information zum Volksentscheid “Tempelhof bleibt Verkehrsflughafen”. Auf ihren Internetseiten konnte ich nur eine Anzeigetafel mit dem Text 74 Prozent der Berliner sind für den Erhalt von Tempelhof finden, jedoch nicht die Umfrage, auf die häufig Bezug genommen wird. Diese wurde am 10. Februar 2007 in der Berliner Morgenpost veröffentlicht. Auftraggeber der dimap-Umfrage waren die Berliner Morgenpost und die RBB-Abendschau. Weder aus dem Zeitungsartikel, noch aus der Grafik zur Umfrage geht hervor, wie die Frage formuliert wurde. Bei genauerem Hinsehen kann allerdings keine Rede mehr davon sein, dass “eine überwältigende Mehrheit der Berlinerinnen und Berliner” für den Erhalt von Tempelhof als Verkehrsflughafen” ist. Vielmehr wollen 34 Prozent der Befragten den normalen Weiterbetrieb, und nur das wäre ja der angestrebte Erhalt als Verkehrsflughafen laut Forderung der ICAT: “Die Offenhaltung Tempelhofs: als Verkehrsflughafen und in sinnvoller Ergänzung zum Großflughafen Berlin-Schönefeld“. Weitere 40 Prozent befürworten eine eingeschränkte Nutzung, nach Morgenpostangaben beispielsweise durch Geschäfts- und Ambulanzflieger."

Rotes Blog - Das Original

Jestern hat Daniel W. vom "Roten Blog" bei mir einen Kommentar hinterlassen.

Offenbar ist det Blog schon lange vor meiner einer auf die Bühne jehievt worden.

Ick verbeuge mich voller Demut vor Daniel und rate meinen Lesern:

Wer det Original lesen möchte, möge sich doch bitte HIER her begeben.

Donnerstag, 10. April 2008

Pflüger diskutiert über den Erhalt des Flughafen Tempelhofs für Geschäftsflieger

Auf politik.de steht es derzeit 32:23 für die Schließung des Flughafen Tempelhofs.

Ein geradezu "magisches" Ergebnis

Donnerstag, 3. April 2008

Sonntag, 30. März 2008

„Alle Macht geht vom Volke aus“

„Alle Macht geht vom Volke aus“ plakatiert die ICAT seit dem Wochenende auf 1.000 Großplakaten und suggeriert, dass 74 % aller Berlinerinnen und Berliner für den Weiterbetrieb eines Verkehrsflughafens sind. Viele Berliner sind nicht richtig informiert, beispielsweise darüber, dass das Flughafengebäude nicht abgerissen wird, der Großteil des Tempelhofer Feldes nicht bebaut, sondern als Park gestaltet wird und das ein Verkehrsflughafen a la ICAT deutlich mehr Fluglärm als bisher nach sich zieht.

Interessant finde ich auch, dass die Plakatierung der Flughafenbefürworter vor einigen Wochen/Monaten in keinem mir bekannten Fall dazu geführt hat, dass eben diese Plakate verunstaltet oder zerstört wurden.

Dies geschieht im Moment in meinem Bezirk aber flächendeckend.
Ein merkwürdiges Verständnis eines demokratischen Diskurs legen hier einige Tempelhofbefürworter an der Tag!

Mittwoch, 26. März 2008

NS-Vergleich zum.....wees ick nicht wievielten Mal

Blogbert erklärt seinen Lesern, wie man mit der Linkspartei umzugehen habe:

Wat mich nervt - neben einigen wichtigen, wie richtigen Aussagen von Blogbert ist dieser immer wiederkehrende Vergleich "DDR-Unrecht" mit dem Nationalsozialismus.


"Bisher haben wir nicht genug getan, um jungen Menschen das Unrechtssystem der DDR nahe zubringen. Es ist deshalb notwendig und wichtig, dass wir dafür sorgen, dass unsere Kinder nicht nur Bergen-Belsen und Sachsenhausen besuchen, sondern dass sie auch in Hohenschönhausen und Bautzen sind, um die Schrecken der DDR-Diktatur nachzuerleben."


Auch wenn Blogbert immer wieder betont, dass er ja nicht wirklich die beiden Systeme auf einem Level miteinander vergleichen möchte.
Er tut et immer und immer wieder.

Das nervt!

Dann folgt auch noch der Versuch, Oskar (Ex-Saarlandkaiser und Zensurfreund) Lafontain auf eine mir ehrlich jesacht nicht so janz verständliche Art und Weise mit der Leitung eines KZs argumentativ zu verbinden.

"Die Botschaft an die früheren PDS- und Linke-Wähler in der ehemaligen DDR muss sein: Ihr seid doch auch für Tugenden! Fleiß, Ehrlichkeit und Anständigkeit sind Euch wichtig. Ihr wollt doch auch etwas sowohl für die soziale Sicherheit wie für die innere Sicherheit tun! Ihr wollt doch auch, dass die Kinder in den Schulen etwas lernen! Nicht Oskar Lafontaine hinterherlaufen, der die Tugenden als Sekundärtugenden verteufelt hat, mit denen man auch ein KZ leiten könne!"


Ey Mann!

Wat hält Blogbert davon, seine politischen Gegner anzugreifen, ohne immer wieder in die NS-Kiste greifen zu müssen.

Det nervt!

Dienstag, 25. März 2008

Neuer Gastblogger uff det Rote Blog

Liebe Leser

ick habe einen der fleissigen Kommentatoren auf Blogberts Blog anjeboten, seinerseits hier bei mir etwas über den Flughafen Tempelhof zu schreiben.

Nachfoljend lest ihr nun zur ausjleichenden Jerechtigkeit Arjumente, die nach Meinung von Herrn Dehnert für den Erhalt det Flughafen Tempelhofs sprechen.


Seitens des Senats besteht kein Nachnutzungskonzept:



Will man etwas funktionierendes Schliessen, so muss man sich Gedanken über das Danach machen. Sollte man zumindest. Doch was ist mit dem Senat? Nichts. Weder gibt es konkrete Pläne, Modelle, noch eine Gegenfinanzierung der Kosten nach einer Schliessung. Ja die Kosten einer Schliessung sind hoch. Angenommen der Flughafen würde geschlossen: Die Gebäude müssen beheizt, instandgehalten und bewacht werden. Diese Kosten werden bisher zum Teil durch den Geschäftsbetrieb erwirtschaftet. Nehmen wir an der Senat stellt irgendwann einmal ein Nachnutzungskonzept vor. Diskutiert worden ist eine Parkanlage seitens der Grünen. Noch ein Park? Wo denn? Klar ist, die Gebäude dürfen nicht abgerissen werden: Denkmalschutz. Ebenso die Landebahnen. Das verbleibende Erdreich ist bedingt durch den Flugbetrieb und seine frühere Nutzung als Militär- und Paradegelände und natürlich auch durch den 2. Weltkrieg mit Munition und Kerosin konterminiert. Das Erdreich abtragen? Entsorgen, neu aufschütten? Das wären Millionenbeträge, niemand weiss wieviel Erdreich wie stark belastet ist um die Kosten abzuschätzen. Um eine Genehmigung für ein Naherholungsgebiet zu erhalten müssen strenge Umweltvorschriften eingehalten werden. Die Kosten wären unabsehbar, die Zeitdauer unkalkulierbar.

Entlastung der Umwelt und mehr Wachstum für die Berliner Wirtschaft
Denkt man an Flughäfen denkt man nie an Umweltschutz. Jede Maschine, egal ob klein oder gross, hat zum Start oder zur Landung nur ein begrenztes Zeitfenster. Die Anzahl der Passagiere ist dabei egal. BBI soll 2011 eröffnen, vielleicht auch später. Eine Garantie gibt es nicht. Der Flugverkehr hat in den letzten Jahren stetig zugenommen und nun soll alles in Schönefeld konzentriert werden? Kleine und grosse Maschinen, Geschäfts- und Hobbyflieger? Frachttransporte und Zubringermaschinen? Das ist so, als würde mann die Stadtautobahn für Fahrräder und Skateboards freigeben. Der Endeffekt wäre ein grosser Stau, die CO2 Emissionen würden drastisch steigen und die wirtschaftliche Entwicklung Berlins dadurch stark belastet. Die Berliner Morgenpost vom 23.03.08 berichtet über einen Möglichen Ausbau von Tegel, http://www.morgenpost.de/content/2008/03/23/berlin/953480.html) während Tempelhof so schnell wie möglich geschlossen werden sollte. Welche Airline investiert denn in Tempelhof, wenn der Flughafen andauernd kaputt geredet wird?

Dienstag, 18. März 2008

Pflüger und der Fußball

"Das wilde Jahr 1968 verbrachte Friedbert Pflüger (13) weitestgehend auf dem Bolzplatz"
(Zitat Blogbert)

Jetzt kümmert sich Blogbert um die Belange des Drittligisten UNION BERLIN

Pressekonferenz: Bündnis für ein flugfreies Tempelhof

Donnerstag, 13. März 2008

Nachtrag zu Blogberts Vergleich mit Weimarer Zuständen

Das "Blog für Berliner und Brandenburger" hat einen netten und treffenden Kommentar zu Blogberts letztem Eintrag geschrieben. (wenn auch dieses Blog nicht den Unterschied zwischen eenem Post und eenem Blog kennt)

Mittwoch, 12. März 2008

Blogbert zieht die braune Karte und zitiert dabei Lenin

(ick sachte ja... wenn bei Blogbert ausnahmsweise mal was spannendes passiert, meld ick mich zurück)

Blogbert schreibt:

"Aber das ist doch schon mal so gemacht worden! So sind die demokratischen Politiker der Weimarer Demokratie verunglimpft, das Parlament als Schwatzbude bezeichnet worden – damals zur Wegbereitung des „Dritten Reiches“, heute zur Wiederauferstehung des Sozialismus (auch wenn man das sicher nicht 1:1 vergleichen kann!). Die SPD kapiert nicht, dass sie der „nützliche Idiot“ (Lenin) in diesem Spiel ist!"


Das ist jetzt aber wirklich hanebüchend!

Roland Koch kocht zum Wahlkampf sein braunet Süppchen und nun zieht Blogbert den Vergleich zwischen der Zerstörung der Weimarer Demokratie und der Verantwortung der SPD für eene "Wiederauferstehung des Sozialismus".

Mann, mann, mann... da fällt mir nur noch een Zitat von Max Liebermann zu ein:

"Man kann jar nicht so viel fressen wie man kotzen möchte."

Dienstag, 11. März 2008

Argument N° 2

Sie wohnen nicht neben, bzw. in der Nähe eines Flughafens?

Dann überlegen Sie sich einmal wie das ist. Ein Bekannter von mir wohnt am U- und S-Bhf Yorkstr. Das ist immerhin 1,7 km entfernt. Dennoch hört er auf den meisten Radiostationen das Piepen der Radaranlagen, hat doppelt gesicherte Fenster gegen den Fluglärm und darf ungefähr drei mal so oft wie ich seine Fenster putzen. Ein Flughafen in einem dichtbesiedelten Wohngebiet birgt auch die Gefahr eines Flugzeugabsturzes, was mitten in der Stadt sehr viel heftigere Folgen hätte, als auf dem Land. Nach den heutigen Sicherheitsbestimmungen wäre Tempelhof überhaupt nicht mehr genehmigungsfähig.

Mittwoch, 5. März 2008

Schließung des Flughafen Tempelhofs: Argument N° 1


Die Schließung des Flughafen Tempelhofs ist ein wesentlicher Grundpfeiler des Vorhabens, in Schönefeld einen Großflughafen zu realisieren.

Dem Projekt des Großflughafens Schönefeld ging ein langwieriges Planungsverfahren voraus.

Tausende von Eingaben wurden bei der Erstellung des Konzepts berücksichtigt.

Mehrere Gerichte haben sich wiederholt mit der Rechtmäßigkeit dieser Eingaben auseinandergesetzt.

Sollte Tempelhof als Flughafen erhalten bleiben, ist damit auch der Bau des Großflughafens Schönefeld wieder juristisch angreifbar.



Hier geht es um nahezu 40.000 Arbeitsplätze, die im Zusammenhang mit dem Ausbau von Schönefeld gefährdet sind.
Wirtschaftlich müssten Berlin und Brandenburg durch den Wegfall der Einbindung der Region an den internationalen Flugverkehr die daraus resultierenden negativen Auswirkungen ertragen.

Auch die Schließung des Flughafen Tegels stände wieder in Frage.

Paradigmenwechsel

Mein langjähriger Freund Herman Pachulke hat mich angesprochen, ob ich nicht dafür sorgen kann, dass hier in Ermangelung spannender Vorlagen von Seiten Friedbert Pflügers, endlich mal etwas Spannendes geschieht.

Ab sofort werde ich - als überzeugter Befürworter einer Schließung des Flughafen Tempelhofs - an dieser Stelle Argumente vortragen, für diese Schließung.

Ich freue mich auf Kommentare.

Mit freundlichen Grüßen,

Ihr Paul Heckmann

Dienstag, 4. März 2008

Ödnis bei Blogbert

So lange bei Blogbert nichts wirklich spannendes passiert, passiert hier ooch nichts.

So isset halt!

Ach ja!

Wie von mir vorausjesagt:
Der auf mein Posting folgende Beitrag bei Blogbert handelte von der Linken und wie mies et von der SPD ist, sich mit denen einzulassen.


SCHNARCH!

Mittwoch, 27. Februar 2008

Blogbert schläft

Nicht das ihr denkt, dass ick einjeschlafen bin oder sowat.

Aber solange bei Blogbert nichts passiert, passiert hier ooch eher wenijer.

Eine Einschätzung von mir:

Der nächste Blogbert-Beitrag wird sich um die Linke drehen und wie verfehmt es ist, sich mit den SED-Nachfoljahn zu verbünden, etc. p. p.

Vornewech:

Ick frage mich, wie et einer Volks-Partei jelingen soll, auch Strömungen jenseits der Mitte zu integrieren, um ihrem Auftrag als Volkspartei jerecht zu werden und auf der anderen Seite aber sofort anjegriffen wird wie blöd, wenn sie sich dann diesen Strömungen wirklich öffnet.

Letztlich wird die Linke doch nur entmystifizier, wenn sie in die Regierungsverantwortung jeholt wird. Siehe Berlin!

Freitag, 22. Februar 2008

Von Hamburg lernen heisst siegen lernen

So titelt Blogbert seinen jüngsten Beitrag in seinem Blog.

Na denn:

Lernen wir doch mal von Hamburg:

"Ein Landesparlament habe durchaus das Recht, einen Volksentscheid zu korrigieren.

In Hamburg gab es dazu einen Präzedenzfall, der gut zum Streit um Tempelhof passt. 2004 zogen die enttäuschten Träger eines erfolgreichen Volkentscheids in der Hansestadt gegen die Privatisierung landeseigener Krankenhäuser vor das Verfassungsgericht. Denn die CDU-geführte Stadtregierung war nicht Volkes Stimme gefolgt, wonach der Krankenhausbetrieb in Landeseigentum bleiben sollte. Es wurde privatisiert – und die Verfassungsrichter fanden das in Ordnung: „Der Volksentscheid ist weder für den Senat noch für die Bürgerschaft (Hamburger Parlament) verbindlich.“"


Jenau det is et doch, wat Blogbert Wowereit in Punkto Flughafen Tempelhof vorwirft.

Montag, 11. Februar 2008

Flughafen STempelhof - Video von CDU-Politik.de



AUA!!!!

Ey meine Videos sind ja schon echt richtig schlecht.

Aber wat cdu-politik.de da für Blogbert produziert ist ja so was von scheisse unterbelichtet, niveaulos

...ey.... mir fehlen die Wort!

Montag, 4. Februar 2008

Blogbert versucht mit den Bloggern zu sprechen



Ein Monat nachdem Blogbert eine Solidarbekundung an seinen wahlkämpfenden Parteifreund Roland Koch aus seinem Urlaub heraus geschickt hat, wendet er sich nun (spät... viel zu spät) an -----ja nicht an seine Leser--- sondern an die Blogger.


Whow!

Das sind ja nun deutlich mehr, als seine Leser.

Ick hab die Zahlen jetze nicht so jenau im Kopf, aber et werden schon so an die 50-60 Mio weltweit sein.

Blogbert jeht ab wie ´ne Rakete.
Erst hat er 170.000 Unterstützer für seine Initiative jegen die Schließung des Flughafen Tempelhofs jesammelt und es damit locker über die 5%-Hürde in Berlin jeschafft.

und nun visiert er die 50 Mio Marke an.

Der ist mehr als locker die absolute Mehrheit im Bund.

Nachtigall ick hör Dir trapsen.

Will Blogbert erst jar nicht Wowereits Stuhl, sondern greift gleich nach dem Bundeskanzleramt?

50 Mio. potentielle Wähler.

Whow!

Donnerstag, 31. Januar 2008

Flughafen Tempelhof Bürgerbegehren erfolgreich?


(Bildquelle: Flickr/Tim Pritlove)
Hey.... Blogbert!

Ick meine... ok. det muss man natürlich erst mal schwarz auf weiss haben.

Aber überall wird et nun schon herausgeposaunt.
Det Begehren war erfolgreich.
174.000 Berlin haben unterschrieben.

174.000 potentielle Blogleser für Blogbert.

174.000 potentielle Wähler für Friedbert Pflüger

Damit sollte die 5%-Hürde für´s Abgeordneten-Haus endgültig kein Problem mehr dastellen.

Jetzt bloß nicht auf die Idee kommen, einen rechtspopulistischen Wahlkampf á la Koch führen zu wollen.

(Bildquelle: Flickr/zak mc)
Det könnte wieder die entscheidenden Stimmen kosten.

Vor der Hessenwahl ok! Aber danach?

Blogbert hat eenen Offenen Brief zur Ausländerintegration unterschrieben,
http://www.netzeitung.de/deutschland/890639.html

"Integrationspolitik muss über Parteiengrenzen hinweg erfolgen. Integrationspolitik ist so fundamental für die Zukunft unseres Landes, dass sie nicht zum Wahlkampfthema degradiert werden darf."



Nee.... also sorry liebe CDU und lieber Blogbert.

Wenn ihr det vor der Hessenwahl rausjehauen hättet.... ok....!

Aber jetzt danach....nee, nee, nee, det is unglaubwürdig.

Wisst ihr wie sich det für mich anfühlt?

Da hat eene Wahlanalyse stattjefunden, die erjeben hat, dass Wählerpotentiale für die CDU zwar durchaus am rechten Rand existieren, dass aber eene zu sehr auf "Ausländerthemen" ausjerichtete Kampagne wiederum Stimmen bei Wählern mit Migrationshintergrund kostet.

Da bekommt man den Eindruck, dass dieser Offene Brief und die Dementis hinterher, dass det aber ooch jar nichts mit dem Wahlkampf von Roland Koch zu tun haben will, reinet Kalkül ist.

Also nee....

Det nächste mal bitte vor der Wahl und nicht hinterher!

update: Nachtigall, ick hör Dir trapsen:

Hab ick jerade erst entdeckt:
Eine Studie der Konrad Adenauer Stiftung hat herausgefunden, dass die Kampagne für ein härteres Jugendstrafrecht CDU-Wähler verärgert und vergrault hat, weil sie zu polarisierend wirkt.

Hab ick´s nicht jesagt?

Mittwoch, 30. Januar 2008

Bloggen heisst (auch) Kommunikation mit seinen Lesern


(quelle: Flickr/clurichaun [bearbeitet])
Im Moment nutzt Blogbert sein Weblog als Online-Tagebuch.

Soweit so nicht janz so jut.

Det Spannende in der Blogwelt sind ja die Debatten, die sich zwischen dem Autor und seinen Lesern und zwischen dem einen Blog und anderen Blogs entfalten.

Blogbert liest sicher die Kommentare auf seinem Blog, bzw. lässt sie lesen.
Aber er mischt sich nicht ein.

Det is: LANGWEILIG!

Dienstag, 29. Januar 2008

Hey Blogbert: Det jehört sich nicht"

Jetzt unterstellen Sie der SPD, Roland Koch untergeschoben zu haben, Kinder in den Knast bringen zu wollen.

So jehts ja nun nicht!
Bitte nicht den Bock zum Gärtner machen!
HIER nachlesen

Bürgerinitiative Pankow ohne Fluglärm

Det wusst ick jar nicht:
Et jiebt nicht nur die von Blogbert unterstützte Kampagne der ICAT zum Erhalt des Flughafen Tempelhofs, sondern ooch die "Bürgerinitiative Pankow ohne Fluglärm", die über Auswirkungen eenet Erhalts von Tempelhof als Flughafen für den Bezirk Pankow diskutiert.

Montag, 28. Januar 2008

Hänsel und Gretel alias Roland und Merkel

Det Video hab ick jestern Nacht jemacht.

Da lag Ypsilanti noch vor Roland Koch.

Jetzt liegt der braune Roland hauchdünn vorne.

Aber ick jehe eenemal davon aus, dass er et dennoch nicht schafft.

Diese rechtspopulistische Wahlkampagne jehört abjestraft!


Link: sevenload.com

Roland und Merkel

Roland und Merkel verliefen sich im Wald
Es war so finster und auch so bitter wahr.
Sie kämpften um die Wähler mit rechter Gesinnung fein.
Wer mag der Wähler von diesem Häuschen sein.

Hu, hu, da schaut ein alter Hexer raus!
Lockte die Wähler ins RechteSprücheHaus.
Er stellte sich gar freundlich, o Wähler welche Not!
Ihn wollt' er braten im Ofen braun wie Brot.

Doch als der Roland zum Ofen schaut hinein,
Ward er gestoßen von Ypsilantilein
Roland mußte braten, die Wähler geh'n nach Haus.
Nun ist das Märchen vom rechten Roland aus.

Freitag, 25. Januar 2008

Montag, 21. Januar 2008

Unsortierte aber lesenswerte links zur Debatte um Jugendgewalt

Jugendgewalt in Frankreich
http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/417206/TrkHomeMagTsr21

Die Schuld der schlagenden Väter
http://www.taz.de/nc/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=sw&dig=2008%2F01%2F21%2Fa0013&src=GI&cHash=4b6490bc90

Roland Koch und die Perversion von Politik
http://www.freitag.de/2008/03/08030101.php

Theaterstück in München über Jugendgewalt
http://www.netzeitung.de/feuilleton/kulturnews/882511.html

Sonntag, 20. Januar 2008

Roland Koch - Hessische Politik im Rückblick

Nachzulesen bei gig

Und hier findet sich eine Übersicht der 2004 in Hessen von Kürzungen betroffenen Trägern.

Pro Reli ändert Text - Danke Pachulke

Da sage noch mal eener, Bloggen habe keenen relevanten Einfluss.

Am 29. Oktober habe ick über den Verein "Pro Reli" berichtet, der sich für Religionsunterricht alternativ zum Ethik-Unterricht einsetzt.

Dort war mir folgende Passage übel aufjestossen:

"„(…) Wir bewundern zu Recht diejenigen Menschen, die aufgrund ihrer tiefsten Überzeugungen und Wertvorstellungen den beiden Diktaturen auf deutschem Boden entschiedenen Widerstand geleistet haben – zum Teil bis in den Tod. Andererseits haben wir auch in der jüngsten Vergangenheit immer wieder erschreckende Beispiele dafür erlebt, wozu fehlgeleitete Moralvorstellungen auch führen können. Erinnert sei nur an die so genannten Ehrenmorde in Berlin.“"


Ich hatte det als "Eva-Hermaneskes" Arjumentieren jebrandmarkt und siehe da. Et hatte dann wahrhaftig auch der Jeschäftsführer von Pro Reli sich in meinen Kommentaren jemeldet und versprochen, den Eintrag zu ändern.
Dann lief erst mal lange jar nichts, aber jetze!!!!

Pro Reli hat den Satz mit den Ehrenmorden wirklich jestrichen.

"Moralisch begründetes Verhalten ist wichtig, nicht nur für den einzelnen, auch für die Gesellschaft insgesamt. Wir bewundern zu Recht diejenigen Menschen, die aufgrund ihrer tiefsten Überzeugungen und Wertvorstellungen den beiden Diktaturen auf deutschem Boden entschiedenen Widerstand geleistet haben - zum Teil bis in den Tod. Andererseits haben wir auch in der jüngsten Vergangenheit immer wieder erschreckende Beispiele dafür erlebt, wozu fehlgeleitete Moralvorstellungen auch führen können.

Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, dass gerade auch Kindern und Jugendlichen die Gelegenheit geboten wird, sich mit Ethik, also der Lehre des Sittlichen und Moralischen, auseinanderzusetzen. Wir begrüßen es daher ausdrücklich, dass an Berliner Schulen Ethik zu einem ordentlichen Lehrfach geworden ist."

Freitag, 18. Januar 2008

Danke Roland Koch, vielen lieben Dank

So hat det Polemisiern von Roland Koch nun doch noch eene positiven Effekt.

Roland Koch poltert, Jens Jensen hält jegen, Frank Schirrmacher basht Jensen, die Bildzeitung zitiert Schiermacher, die FAZ beschwert sich bei der BILD-Zeitung, und die Initiative "FAZ-Leser helfen" erhält 5.000 € für jute Taten.

Vielen lieben Dank Herr Koch.

Das Höchste der Jefühle wäre et jetzt, wenn die 5.000 € in ein Anti-Rassismus-Projekt jesteckt werden würden.

Eine Entschuldigung ist eine Entschuldigung

Eener der jugendlichen Gewalttäter, die wejen ihren brutalen Anjriffen jegen einen Rentner in der Münchner U-Bahn in Haft sitzen, hat sich bei dem Opfer für seine Tat entschuldigt.

Der schwerverletzte Rentner möchte diese Entschuldijung aber nicht annehmen.

Schade! Dett ist zwar sein Recht und zu akzeptieren.

Aber dennoch finde ick et bedauerlich.

Eine Entschuldigung ist eine Enschuldigung.

Der jugendliche hätte sich ja ooch entscheiden können, sich nicht zu entschuldijen.
So wie beispielsweise Hemlut Kohl, in der CDU-Spendenaffäre sich nicht hat durchringen können, die Spender zu benennen und sich öffentlich zu entschuldigen. Oder Roland Koch in Hessen sich ooch nicht entschuldigen konnte für die CDU-Spendenaffäre in seinem Land.
Ick meine so eine Vorjehensweise schadet doch dem Ansehen unseret Landes, oder?

Ick weess nicht?

Eine Entschuldigung ist immer mehr, als die eijene Schuld einfach auszusitzen, oder?

Oder liegt Pachulke mal wieder völlig falsch.

Kann mir det mal jemand erklären?

Donnerstag, 17. Januar 2008

Und munter jeht et weiter.

(leider keine Zeit, jeden einzelnen Link zu kommentieren...sind aber alle lesenswert)

Jessens Beitrag wird durch den Fleischwolf gedreht:

Alle regen sich auf, beschimpfen sich gegenseitig und irjendwie beschleicht mit der Eindruck, dass hier viele trittbrettfahrende Profilneurotiker eenet nicht sehen.
Den weissen Elefanten im Raum, sondern eben nur all die Scheisse, die um ihn herum liegt, über die sich trefflich streiten lässt.

Die "FAZ" zeigt, dass Bootcamps und ähnlicher Sch... nichts bringen.

Die Welt

TAZ I.

TAZ II


Die Zeit I

Die Zeit II

Nicht nur Roland Koch zündelt gerne mit rechtem Pulver

Man muss das mal sagen, selbst wenn es manche nicht gerne hören: Beim organisierten Autodiebstahl sind Polen nun mal besonders aktiv, das Geschäft mit der Prostitution wird dominiert von der Russen-Mafia, Drogenkriminelle kommen besonders häufig aus Südosteuropa und Schwarzafrika. Man schützt die hier lebenden gesetzestreuen Ausländer nicht, indem man Ausländerkriminalität totschweigt. Wir dürfen nicht mehr so zaghaft sein bei ertappten ausländischen Straftätern. Wer unser Gastrecht missbraucht, für den gibt es nur eins: Raus und zwar schnell!

(Gerhard Schröder 1997)

Mittwoch, 16. Januar 2008

Firat Gündogdu: Deutsche Nationalhymne - Der Remix

Linkliste zur Jugendgewalt - Update vom 16.11.2008

Linkliste zur Jugendgewalt - Update vom 16.11.2008

"Die Deutsche Gesellschaft hat nicht so sehr ein Problem mit ausländischer Kriminalität sondern mit einheimischer Intolleranz" (Jens Jensen / Zeit)


(Bildquelle: Flickr/tiseb)
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Update vom 17-01-2006

"Disziplinierung, Drill, Dressur: Der Ruf nach Strenge im Umgang mit gewalttätigen Jugendlichen durchzieht das 20. Jahrhundert wie ein roter Faden. Die Historikerin Barbara Stambolis analysiert den Wandel in der Erziehungspolitik - und erklärt, wieso wir wohl immer wieder dieselben Fehler machen werden wie unsere Eltern."

Der "Spiegel" im Gespräch mit der "Super-Nanny" über Jugendgewalt und ihren Zorn auf Roland Koch und die CDU.

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Update vom 16-01-2006


Klaus Stuttmann erklärt, warum "der Koch an sich ausländerfeindlich" ist.


Und der "Stern" zeigt die Zukunft det Strafvollzugs in Hessen.

Die "TAZ" im Gespräch mit dem Psychologen Haci-Halil Uslucan über die Rolle der Jewalt in Migrantenfamilien.
"Jugendliche Intensivtäter weisen oftmals einen Migrationshintergrund auf, sagt der Psychologe Haci-Halil Uslucan. Das hat viele Gründe. Eine gewaltfreie Erziehung jedoch müsste auch in Migrantenfamilien stärker gefördert werden"


Auch die Türkei hat ein Problem mit Jugendjewalt, schreibt die "FAZ".
"Die Türkei hat über Jahrzehnte bittere Erfahrungen mit dem gesammelt, was deutsche Politiker für rückfällig werdende jugendliche Straftäter fordern. Das klassische „Verbesserungshaus für Kinder“ (cocuk islah evi) der Türkei entspricht weitgehend dem, was Politiker der CDU und CSU als Erziehungscamps einrichten wollen. Noch während des Zweiten Weltkriegs war das erste Haus dieser Art geschaffen worden.

Nicht immer leisteten sie, was ihr Name suggerierte. Meist wurde das Gegenteil einer Verbesserung erreicht, und lange waren sie vor allem Anstalten, die aus kleinen Verbrechern große machten. Erst in den letzten Jahren wandelten sich diese Heime: Im Zusammenhang mit neuen Gesetzen und einer Reorganisation des Strafvollzugs erhielten sie 2005 den Namen „Kindererziehungszentren“ (cocuk egitim merkezi). Dem werden sie heute auch gerecht."

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Update vom 14-01-2006
Horst Meier zieht historische Paralleln zur derzeitigen Gewalt-Debatte.
"Die jüngste Forderung nach einem härteren Strafrecht bedient Vorurteile gegen Fremde. Wie abwegig sie ist, hat Joachim Walter, Leiter des Jugendgefängnisses im baden-württembergischen Adelsheim, so resümiert: "Alles, was da jetzt gefordert wird, ist in der Fachwelt zig Mal diskutiert und von Kriminologen und Jugenstrafrechtlern längst einmütig abgelehnt worden"(vgl. FR vom 4. Januar). - Zugegeben, mit solchen Fakten lässt sich schlecht Wahlkampf machen. Wer aber vorgibt, nicht für seine Partei, sondern für das Gemeinwohl zu sprechen, muss sich daran messen lassen. Die harte Linie, die Law-and-Order-Politiker gern als Lösung verkaufen, bleibt ein Teil des Problems. Als 1923 das erste Jugendstrafgesetz in Kraft trat, feierten die Reformer einen historischen Durchbruch: Erstmals wurde der Erziehungsgedanke zur offiziellen Leitlinie - jedenfalls für Minderjährige, denen man das bloße Wegsperren ersparen wollte: weil es für den Gefangenen und die Gesellschaft so überaus schädlich ist.

Gustav Radbruch, Sozialdemokrat und zeitweise Justizminister, erklärte damals, "nicht ein besserer Strafvollzug" sei notwendig, "sondern etwas, das besser ist als Strafvollzug". Die Nazis räumten gründlich auf mit solcher "Humanitätsduselei". Erst in den 1960er Jahren gelang es, die Weimarer Reformen fortzusetzen."

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Update vom 13-01-2008

Auch im Artikel von Joachim Güntner jeht et um die Frage, wat Knast eijentlich bringen soll.
"Kein Freiheitsentzug läutert, kein Knast belehrt sie. Wie denn auch? Es ist der leidige Nachteil der Strafe, dass sie den Bestraften nicht bessert. Sie vermag zwar Wildheit zu domestizieren und Aggressivität zu bändigen, indem sie Furcht erweckt und folgsam macht. Strafe erzeugt so ein gewisses Mass an Konformität mit der geltenden Ordnung. Allein, der Moralität des Bestraften hilft sie nicht auf. Ist der Täter der Meinung, er habe seine Strafe verdient, so zeigt dies nur, dass auch er ein Rechtsgefühl besitzt. Überhaupt erst eingepflanzt aber wurde ihm diese sittliche Instanz nicht durch die Strafe."


Sehr amüsant der Artikel von MICHAEL RUTSCHKY in der "Frankfurter Rundschau", der et sich offenbar zur Aufgabe gemacht hat, bei jeder Nennung des Namens des hessischen Ministerpräsidenten auf dessen Aussagen zum hessischen Schwarzgeldskandal hinzuweisen.
"Die Expressivität der Jugendkriminalität von 2008 erreicht einen Höhepunkt, wenn die große Medienerzählung sie aufgreift und totalisiert. Und einen weiteren natürlich, wenn Roland ("jüdische Erbschaften") Koch damit Wahlkampf macht, dass er und seine Jungs, mit einem neuen Mandat ausgestattet, diese Jugendkriminalität - nun, sagen wir: reduzieren werden. Roland ("jüdische Erbschaften") Koch, der hessische Ministerpräsident, baut sich den jugendlichen Schlägern gegenüber als Der Staat auf, der das Gewaltmonopol besitzt und so die individuelle jugendliche Gewalttat zu verhindern vermag. Wer ihm die Zustimmung verweigert, spricht sich objektiv für die straflose Fortsetzung dieser Gewalttätigkeit aus.

Sozialwissenschaftler und Juristen, seit den Siebzigern intensiv an der gesellschaftlichen Konversation beteiligt, haben dazu sachlich alles Notwendige gesagt. Die Journalisten waren auch nicht faul; in Hessen selbst, dem Roland ("jüdische Erbschaften") Koch als Ministerpräsident vorsteht, liegt bei der juristischen Verarbeitung der Jugendkriminalität viel im Argen."

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Janz vorne natürlich erst einmal der Hinweis auf Blogberts Blog.
Hier ist vor allem natürlich lesenswert die Diskussion in den Kommentaren, weniger der Artikel selbst. Blogbert selbst hat sich noch nicht in die Diskussion eingeklinkt. Was er angesichts solcher Beiträge.

"Einführung der Todesstrafe für jene, die man heute beschönigend Serienstraftäter oder Intensivstraftäter nennt."

vielleicht demnächst mal tun sollte.

Angesichts solcher Kommentare nimmt et sich keene Wunder, wenn die NPD beglückt ist über die neu entfachte Diskussion.
"Der Wahlkampf von Ministerpräsident Roland Koch in Hessen hat mittlerweile fast NPD-Qualität erreicht, aber eben nur fast, und noch nicht ganz."



Nobelpreisträger Günter Grass hat sich auf Seiten der SPD jeschlagen und nennt Roland Koch eenen Demagogen.


Jens Jensen fragt im Videostream der "Zeit", warum niemand sage, et jäbe zu viele deutsche Opfer ausländischer Kriminalität und gibt auch sojleich die Antwort: Et jiebt ja ooch viel mehr ausländische Opfer deutscher Kriminalität (Stichwort: Hoyerwerda, Rostock, Guben, etc.)

Ebenfalls in der Zeit werden Acht Antworten zu den Ursachen krimineller Karrieren gegeben.


Der "Freitag" im Gespräch mit Dr. Freiherr von Schorlemer über den Wahlkampf Roland Kochs.

"FREITAG: Was halten Sie vom Thesenpapier Roland Kochs zur Ausländerintegration, in dem er "ungewohnte Vorstellungen zur Müllentsorgung" und "Hausschlachtungen in der Wohnküche" erwähnt?
SCHORLEMMER: Koch bedient auf demagogisch geschickte Weise Klischees, betreibt Wahlkampf, der zynisch, ideenlos und eines Demokraten unwürdig ist. Leider sind dem Bundesinnenminister und der Kanzlerin Wahlerfolge in Hessen wichtiger als eine liberale Gesellschaft. Zuvor hatten sie noch vor Schnellschüssen gewarnt.

Was meinen Sie mit demagogisch geschickt?
Er stigmatisiert Migranten, denen er deutsche Sekundärtugenden wie Ordnung, Sauberkeit, Fleiß abspricht. Dabei haben auch viele Deutsche ungewohnte Vorstellungen von Müllentsorgung. Statt ein Wort über massive rechtsradikale Gewalt zu verlieren, spielt er sich als Sprecher einer schweigenden Mehrheit auf, vermeintliche Tabus mutig brechend: Für kriminelle Ausländer will er selbst Lager wieder hofffähig machen. Und was verbirgt sich hinter dem der schweigenden Mehrheit? Eine rassistische?"



Ebenfalls im Freitag stellt Martin Krauß fest, dass Arbeitslager ooch im linksliberalen Wählermilliöh Akzeptanz finden..
"Justizministerin Brigitte Zypries (SPD) ist nach einer nur kurzen Zeit des Beharrens auf der Einhaltung der Menschenwürde nun auch für solche Lager, die Kanzlerin ebenso, und die taz ließ ihre Leser online abstimmen, über 12.000 beteiligten sich. "Nur Wahlkampf oder ein legitimer Vorschlag?" lautete die Frage. Der Meinung "Legitim. Das heutige Jugendstrafrecht funktioniert nicht" stimmten 61,4 Prozent der linksliberalen Gemeinde zu.

Wenn man die Kochsche Forderung, möglichst alle wegzusperren, nur um das harmlose Wörtchen "Erziehung" ergänzt und dabei auf keinen Fall vergisst, sich laut und deutlich von den USA zu distanzieren, hat man in diesem Land die absolute Mehrheit. Nur Straflager darf man die Sache nicht nennen, denn sie soll ja eine pädagogische Funktion erfüllen. Sollte man lieber sagen, dass die Kinder zur Förderung ihrer Konzentration ins Lager geschickt werden? Immerhin wäre das deutsch."



Die "Welt" bemüht sich um eene historische Einordnung von Jugendjewalt.
"Eine Frage der Orientierung
Die Geschichte zeigt: Gewaltbereite junge Männer können eingebunden werden, wenn man ihnen ein Ziel steckt"



"Wer bei den kommenden Wahlen ein Fest der Demokratie erwartet, wird von einem Fest der Demagogie enttäuscht werden."
, schreibt "Telepolis" im Zusammenhang mit der Debatte, um ausländische Jugendjewalt in Deutschland

Auch die "Frankfurter Rundschau" bemüht sich, um eine differenzierte Sicht:
"Rohe Sitten junger Wilder
Die Gewalt, das Schweigen und das Reden
In den letzten Tagen wurde viel über jugendliche Gewalt debattiert. Doch die Rolle der Täter, der Opfer und der Masse ist bei Weitem nicht so eindeutig, wie uns oft weißgemacht werden soll."


http://www.zeit.de/online/2008/01/interview-schawohl
Die "Zeit" im Gespräch mit Anti-Aggressionstrainer Horst Schawohl.
"Nach dem brutalen Anschlag zweier Jugendlicher auf einen Münchner Rentner fordern Politiker die Verschärfung des Jugendstrafrechts. Der Hamburger Verein „Nordlicht“ bietet seit Jahren Trainingskurse für Intensivstraftäter an. Horst Schawohl ist dort Koordinator für Anti-Aggressionskurse. Von einer Verschärfung des Jugendstrafrechts hält er wenig - vielmehr müssten Jugendrichter ihre Möglichkeiten besser ausschöpfen und besonders schwere Straftaten schneller ahnden."



Die "Neue Zürcher Zeitung" schlägt sich offenbar eher auf die Seite der Konservativen, bzw. versucht eenen anderen Blickwinkel auf det Thema einzunehmen.
"Blickwechsel

Hier hat sich in diesen Tagen etwas geändert, was zu einer Häufung einschlägiger Nachrichten führt. Geändert hat sich auch die Bereitschaft, offen über die religiös-ethnische Herkunft der Täter zu berichten. Der diffuse und so pauschal gar nicht treffende Begriff der Ausländerkriminalität löst sich dabei auf. Viel sinnvoller ist es, die Problemgruppen beim Namen zu nennen: Es geht vor allem um Jugendliche mit türkischen und arabischen Wurzeln.

Die Presseratsempfehlung, gerade bei Meldungen über Straftaten eher restriktiv mit solchen Angaben umzugehen, hat aber in der Vergangenheit viele Journalisten veranlasst, jeden Hinweis auf eine Einwandererbiografie ganz zu unterlassen. Das führte immer wieder zur flagranten Desinformation: Aus aggressiven, unprovozierten Angriffen von Jugendlichen türkischer Herkunft auf deutsche Schüler wurden dann «Schülerkrawalle».

Es ist die Angst, mit der blossen Erwähnung ethnischer Herkunft oder religiöser Zugehörigkeit bereits Vorurteilen und Ressentiments («Ausländerfeindlichkeit») Vorschub zu leisten, die Journalisten verunsichert. Wenn das Ethno-Argument überhaupt laut wird, dann müssen aggressive Ab- und Ausgrenzung die böse Folge sein, so fürchtet man."


Die "Netzeitung" im Jespräch mit Erziehungswissenschaftler Walther Specht "über Motive, Wegducken in der U-Bahn und politische Reflexe."
"Jugendgewalt ist ein europäisches Thema. Die Frage ist, wie eine Gesellschaft darauf reagiert. Ob eher mit Polizei und Justiz, also mit Abschreckung reagiert wird, oder ob sie nach den Ursachen fragt. Wenn nach den Ursachen gefragt wird, kommt man zwangsläufig auf die Lebenslage von ausgegrenzten Jugendlichen, denen die Teilhabe am gesellschaftlichen Reichtum fehlt."



(Bildquelle: Flickr/zmxncbv.com)


Die "Zeit" fordert mehr Erziehung und wenijer Wegsperren.
"Die Debatte um das Jugendstrafrecht geht am Problem vorbei. Nicht härtere Strafen braucht es, sondern frühes Eingreifen, damit Jugendliche gar nicht erst abgleiten."



Ebenfalls in der "Zeit" wird Kochs Wahlkampfoffensive als "fast schon NPD-Niveau" bezeichnet.
"Kritik von allen Seiten: Auch dem Zentralrat der Juden missfällt der Wahlkampf der CDU. Roland Koch wechselt derweil die Strategie, er umwirbt jetzt die SPD."



Großartich! Die "Zuender" von der "Zeit" hat 6 Kampagnen (CDU/SPD/FDP) aufjelistet in denen mit populistischen Bejriffen nur so um sich jeworfen wurde.


Wie jehen andere Länder mit der Jugendgewalt um. Die "Netzeitung" mit einem Rundumblick.
"Erziehung statt Haft – Niederlande oder Schweden legen wie Deutschland beim Umgang mit jugendlichen Straftätern großen Wert auf Resozialisierung. Nicht überall geht es so milde zu."



Die "Zeit" über jefühlte Kriminalität und Unsicherheit in der Gesellschaft.
"Deutschland ist nicht gefährlicher geworden. Aber die Menschen fürchten sich vor jugendlichen Intensivtätern. Zu Recht?"



Wie könnte es anders sein? Über det Thema wird auf "Politically Incorrect" heiss diskutiert.

Noch eine Thema für Ronald Koch: Gewalt am Frühstückstisch

Warum werden SchwarzeAfroeuropäer eigentlich "Farbige" genannt?

HIER gibt´s die Antwort.

Dienstag, 15. Januar 2008

Montag, 14. Januar 2008

Roland Kochs Nationalhymne (Achtung! Satire!)


Link: sevenload.com

Mich würde mal der direkte Vergleich zwischen Youtube und Sevenload interessieren, daher hier det Wiejo noch mal.



und damit et nicht in Vajessenheit jerät hier noch meine Blogbert-Wiejo:


Link: sevenload.com

Sonntag, 13. Januar 2008

Das nenn ich gelungene Integration

Ich weiss gar nicht, was der Koch hat.

Diese jungen Fremden sind doch volle Kante integriert!

Linkliste zur Jugendgewalt - Update vom 13.11.2008

"Die Deutsche Gesellschaft hat nicht so sehr ein Problem mit ausländischer Kriminalität sondern mit einheimischer Intolleranz" (Jens Jensen / Zeit)


(Bildquelle: Flickr/tiseb)

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Update vom 16-01-2006

http://www.taz.de/nc/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=me&dig=2008%2F01%2F16%2Fa0135&src=GI&cHash=64df09f775
Die "TAZ" im Gespräch mit dem Psychologen Haci-Halil Uslucan über die Rolle der Jewalt in Migrantenfamilien.
"Jugendliche Intensivtäter weisen oftmals einen Migrationshintergrund auf, sagt der Psychologe Haci-Halil Uslucan. Das hat viele Gründe. Eine gewaltfreie Erziehung jedoch müsste auch in Migrantenfamilien stärker gefördert werden"


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Update vom 14-01-2006
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/?sid=876f54531d198e71038a7499fe595834&em_cnt=1271200
Horst Meier zieht historische Paralleln zur derzeitigen Gewalt-Debatte.
"Die jüngste Forderung nach einem härteren Strafrecht bedient Vorurteile gegen Fremde. Wie abwegig sie ist, hat Joachim Walter, Leiter des Jugendgefängnisses im baden-württembergischen Adelsheim, so resümiert: "Alles, was da jetzt gefordert wird, ist in der Fachwelt zig Mal diskutiert und von Kriminologen und Jugenstrafrechtlern längst einmütig abgelehnt worden"(vgl. FR vom 4. Januar). - Zugegeben, mit solchen Fakten lässt sich schlecht Wahlkampf machen. Wer aber vorgibt, nicht für seine Partei, sondern für das Gemeinwohl zu sprechen, muss sich daran messen lassen. Die harte Linie, die Law-and-Order-Politiker gern als Lösung verkaufen, bleibt ein Teil des Problems. Als 1923 das erste Jugendstrafgesetz in Kraft trat, feierten die Reformer einen historischen Durchbruch: Erstmals wurde der Erziehungsgedanke zur offiziellen Leitlinie - jedenfalls für Minderjährige, denen man das bloße Wegsperren ersparen wollte: weil es für den Gefangenen und die Gesellschaft so überaus schädlich ist.

Gustav Radbruch, Sozialdemokrat und zeitweise Justizminister, erklärte damals, "nicht ein besserer Strafvollzug" sei notwendig, "sondern etwas, das besser ist als Strafvollzug". Die Nazis räumten gründlich auf mit solcher "Humanitätsduselei". Erst in den 1960er Jahren gelang es, die Weimarer Reformen fortzusetzen."

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Update vom 13-01-2008

http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/abschreckung_reicht_nicht_1.649908.html
Auch im Artikel von Joachim Güntner jeht et um die Frage, wat Knast eijentlich bringen soll.
"Kein Freiheitsentzug läutert, kein Knast belehrt sie. Wie denn auch? Es ist der leidige Nachteil der Strafe, dass sie den Bestraften nicht bessert. Sie vermag zwar Wildheit zu domestizieren und Aggressivität zu bändigen, indem sie Furcht erweckt und folgsam macht. Strafe erzeugt so ein gewisses Mass an Konformität mit der geltenden Ordnung. Allein, der Moralität des Bestraften hilft sie nicht auf. Ist der Täter der Meinung, er habe seine Strafe verdient, so zeigt dies nur, dass auch er ein Rechtsgefühl besitzt. Überhaupt erst eingepflanzt aber wurde ihm diese sittliche Instanz nicht durch die Strafe."


http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/?em_cnt=1270486
Sehr amüsant der Artikel von MICHAEL RUTSCHKY in der "Frankfurter Rundschau", der et sich offenbar zur Aufgabe gemacht hat, bei jeder Nennung des Namens des hessischen Ministerpräsidenten auf dessen Aussagen zum hessischen Schwarzgeldskandal hinzuweisen.
"Die Expressivität der Jugendkriminalität von 2008 erreicht einen Höhepunkt, wenn die große Medienerzählung sie aufgreift und totalisiert. Und einen weiteren natürlich, wenn Roland ("jüdische Erbschaften") Koch damit Wahlkampf macht, dass er und seine Jungs, mit einem neuen Mandat ausgestattet, diese Jugendkriminalität - nun, sagen wir: reduzieren werden. Roland ("jüdische Erbschaften") Koch, der hessische Ministerpräsident, baut sich den jugendlichen Schlägern gegenüber als Der Staat auf, der das Gewaltmonopol besitzt und so die individuelle jugendliche Gewalttat zu verhindern vermag. Wer ihm die Zustimmung verweigert, spricht sich objektiv für die straflose Fortsetzung dieser Gewalttätigkeit aus.

Sozialwissenschaftler und Juristen, seit den Siebzigern intensiv an der gesellschaftlichen Konversation beteiligt, haben dazu sachlich alles Notwendige gesagt. Die Journalisten waren auch nicht faul; in Hessen selbst, dem Roland ("jüdische Erbschaften") Koch als Ministerpräsident vorsteht, liegt bei der juristischen Verarbeitung der Jugendkriminalität viel im Argen."

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Janz vorne natürlich erst einmal der Hinweis auf Blogberts Blog.
Hier ist vor allem natürlich lesenswert die Diskussion in den Kommentaren, weniger der Artikel selbst. Blogbert selbst hat sich noch nicht in die Diskussion eingeklinkt. Was er angesichts solcher Beiträge.

"Einführung der Todesstrafe für jene, die man heute beschönigend Serienstraftäter oder Intensivstraftäter nennt."

vielleicht demnächst mal tun sollte.

Angesichts solcher Kommentare nimmt et sich keene Wunder, wenn die NPD beglückt ist über die neu entfachte Diskussion.
"Der Wahlkampf von Ministerpräsident Roland Koch in Hessen hat mittlerweile fast NPD-Qualität erreicht, aber eben nur fast, und noch nicht ganz."



Nobelpreisträger Günter Grass hat sich auf Seiten der SPD jeschlagen und nennt Roland Koch eenen Demagogen.


Jens Jensen fragt im Videostream der "Zeit", warum niemand sage, et jäbe zu viele deutsche Opfer ausländischer Kriminalität und gibt auch sojleich die Antwort: Et jiebt ja ooch viel mehr ausländische Opfer deutscher Kriminalität (Stichwort: Hoyerwerda, Rostock, Guben, etc.)

Ebenfalls in der Zeit werden Acht Antworten zu den Ursachen krimineller Karrieren gegeben.


Der "Freitag" im Gespräch mit Dr. Freiherr von Schorlemer über den Wahlkampf Roland Kochs.

"FREITAG: Was halten Sie vom Thesenpapier Roland Kochs zur Ausländerintegration, in dem er "ungewohnte Vorstellungen zur Müllentsorgung" und "Hausschlachtungen in der Wohnküche" erwähnt?
SCHORLEMMER: Koch bedient auf demagogisch geschickte Weise Klischees, betreibt Wahlkampf, der zynisch, ideenlos und eines Demokraten unwürdig ist. Leider sind dem Bundesinnenminister und der Kanzlerin Wahlerfolge in Hessen wichtiger als eine liberale Gesellschaft. Zuvor hatten sie noch vor Schnellschüssen gewarnt.

Was meinen Sie mit demagogisch geschickt?
Er stigmatisiert Migranten, denen er deutsche Sekundärtugenden wie Ordnung, Sauberkeit, Fleiß abspricht. Dabei haben auch viele Deutsche ungewohnte Vorstellungen von Müllentsorgung. Statt ein Wort über massive rechtsradikale Gewalt zu verlieren, spielt er sich als Sprecher einer schweigenden Mehrheit auf, vermeintliche Tabus mutig brechend: Für kriminelle Ausländer will er selbst Lager wieder hofffähig machen. Und was verbirgt sich hinter dem der schweigenden Mehrheit? Eine rassistische?"



Ebenfalls im Freitag stellt Martin Krauß fest, dass Arbeitslager ooch im linksliberalen Wählermilliöh Akzeptanz finden..
"Justizministerin Brigitte Zypries (SPD) ist nach einer nur kurzen Zeit des Beharrens auf der Einhaltung der Menschenwürde nun auch für solche Lager, die Kanzlerin ebenso, und die taz ließ ihre Leser online abstimmen, über 12.000 beteiligten sich. "Nur Wahlkampf oder ein legitimer Vorschlag?" lautete die Frage. Der Meinung "Legitim. Das heutige Jugendstrafrecht funktioniert nicht" stimmten 61,4 Prozent der linksliberalen Gemeinde zu.

Wenn man die Kochsche Forderung, möglichst alle wegzusperren, nur um das harmlose Wörtchen "Erziehung" ergänzt und dabei auf keinen Fall vergisst, sich laut und deutlich von den USA zu distanzieren, hat man in diesem Land die absolute Mehrheit. Nur Straflager darf man die Sache nicht nennen, denn sie soll ja eine pädagogische Funktion erfüllen. Sollte man lieber sagen, dass die Kinder zur Förderung ihrer Konzentration ins Lager geschickt werden? Immerhin wäre das deutsch."



Die "Welt" bemüht sich um eene historische Einordnung von Jugendjewalt.
"Eine Frage der Orientierung
Die Geschichte zeigt: Gewaltbereite junge Männer können eingebunden werden, wenn man ihnen ein Ziel steckt"



"Wer bei den kommenden Wahlen ein Fest der Demokratie erwartet, wird von einem Fest der Demagogie enttäuscht werden."
, schreibt "Telepolis" im Zusammenhang mit der Debatte, um ausländische Jugendjewalt in Deutschland

Auch die "Frankfurter Rundschau" bemüht sich, um eine differenzierte Sicht:
"Rohe Sitten junger Wilder
Die Gewalt, das Schweigen und das Reden
In den letzten Tagen wurde viel über jugendliche Gewalt debattiert. Doch die Rolle der Täter, der Opfer und der Masse ist bei Weitem nicht so eindeutig, wie uns oft weißgemacht werden soll."


http://www.zeit.de/online/2008/01/interview-schawohl
Die "Zeit" im Gespräch mit Anti-Aggressionstrainer Horst Schawohl.
"Nach dem brutalen Anschlag zweier Jugendlicher auf einen Münchner Rentner fordern Politiker die Verschärfung des Jugendstrafrechts. Der Hamburger Verein „Nordlicht“ bietet seit Jahren Trainingskurse für Intensivstraftäter an. Horst Schawohl ist dort Koordinator für Anti-Aggressionskurse. Von einer Verschärfung des Jugendstrafrechts hält er wenig - vielmehr müssten Jugendrichter ihre Möglichkeiten besser ausschöpfen und besonders schwere Straftaten schneller ahnden."



Die "Neue Zürcher Zeitung" schlägt sich offenbar eher auf die Seite der Konservativen, bzw. versucht eenen anderen Blickwinkel auf det Thema einzunehmen.
"Blickwechsel

Hier hat sich in diesen Tagen etwas geändert, was zu einer Häufung einschlägiger Nachrichten führt. Geändert hat sich auch die Bereitschaft, offen über die religiös-ethnische Herkunft der Täter zu berichten. Der diffuse und so pauschal gar nicht treffende Begriff der Ausländerkriminalität löst sich dabei auf. Viel sinnvoller ist es, die Problemgruppen beim Namen zu nennen: Es geht vor allem um Jugendliche mit türkischen und arabischen Wurzeln.

Die Presseratsempfehlung, gerade bei Meldungen über Straftaten eher restriktiv mit solchen Angaben umzugehen, hat aber in der Vergangenheit viele Journalisten veranlasst, jeden Hinweis auf eine Einwandererbiografie ganz zu unterlassen. Das führte immer wieder zur flagranten Desinformation: Aus aggressiven, unprovozierten Angriffen von Jugendlichen türkischer Herkunft auf deutsche Schüler wurden dann «Schülerkrawalle».

Es ist die Angst, mit der blossen Erwähnung ethnischer Herkunft oder religiöser Zugehörigkeit bereits Vorurteilen und Ressentiments («Ausländerfeindlichkeit») Vorschub zu leisten, die Journalisten verunsichert. Wenn das Ethno-Argument überhaupt laut wird, dann müssen aggressive Ab- und Ausgrenzung die böse Folge sein, so fürchtet man."


Die "Netzeitung" im Jespräch mit Erziehungswissenschaftler Walther Specht "über Motive, Wegducken in der U-Bahn und politische Reflexe."
"Jugendgewalt ist ein europäisches Thema. Die Frage ist, wie eine Gesellschaft darauf reagiert. Ob eher mit Polizei und Justiz, also mit Abschreckung reagiert wird, oder ob sie nach den Ursachen fragt. Wenn nach den Ursachen gefragt wird, kommt man zwangsläufig auf die Lebenslage von ausgegrenzten Jugendlichen, denen die Teilhabe am gesellschaftlichen Reichtum fehlt."



(Bildquelle: Flickr/zmxncbv.com)


Die "Zeit" fordert mehr Erziehung und wenijer Wegsperren.
"Die Debatte um das Jugendstrafrecht geht am Problem vorbei. Nicht härtere Strafen braucht es, sondern frühes Eingreifen, damit Jugendliche gar nicht erst abgleiten."



Ebenfalls in der "Zeit" wird Kochs Wahlkampfoffensive als "fast schon NPD-Niveau" bezeichnet.
"Kritik von allen Seiten: Auch dem Zentralrat der Juden missfällt der Wahlkampf der CDU. Roland Koch wechselt derweil die Strategie, er umwirbt jetzt die SPD."



Großartich! Die "Zuender" von der "Zeit" hat 6 Kampagnen (CDU/SPD/FDP) aufjelistet in denen mit populistischen Bejriffen nur so um sich jeworfen wurde.


Wie jehen andere Länder mit der Jugendgewalt um. Die "Netzeitung" mit einem Rundumblick.
"Erziehung statt Haft – Niederlande oder Schweden legen wie Deutschland beim Umgang mit jugendlichen Straftätern großen Wert auf Resozialisierung. Nicht überall geht es so milde zu."



Die "Zeit" über jefühlte Kriminalität und Unsicherheit in der Gesellschaft.
"Deutschland ist nicht gefährlicher geworden. Aber die Menschen fürchten sich vor jugendlichen Intensivtätern. Zu Recht?"



Wie könnte es anders sein? Über det Thema wird auf "Politically Incorrect" heiss diskutiert.

Der Wilde Roland auf N3

eigentlich wollte ick ja een Video über den braunen Roland machen.
Aber die von N3 haben det schon jemacht.
Lass ick also denen den Vortritt.

Freitag, 11. Januar 2008

Linkliste zur Jugendgewalt - Update

"Die Deutsche Gesellschaft hat nicht so sehr ein Problem mit ausländischer Kriminalität sondern mit einheimischer Intolleranz" (Jens Jensen / Zeit)


(Bildquelle: Flickr/tiseb)

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Update vom 13-01-2008

http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/abschreckung_reicht_nicht_1.649908.html
Auch im Artikel von Joachim Güntner jeht et um die Frage, wat Knast eijentlich bringen soll.
"Kein Freiheitsentzug läutert, kein Knast belehrt sie. Wie denn auch? Es ist der leidige Nachteil der Strafe, dass sie den Bestraften nicht bessert. Sie vermag zwar Wildheit zu domestizieren und Aggressivität zu bändigen, indem sie Furcht erweckt und folgsam macht. Strafe erzeugt so ein gewisses Mass an Konformität mit der geltenden Ordnung. Allein, der Moralität des Bestraften hilft sie nicht auf. Ist der Täter der Meinung, er habe seine Strafe verdient, so zeigt dies nur, dass auch er ein Rechtsgefühl besitzt. Überhaupt erst eingepflanzt aber wurde ihm diese sittliche Instanz nicht durch die Strafe."


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Janz vorne natürlich erst einmal der Hinweis auf Blogberts Blog.
Hier ist vor allem natürlich lesenswert die Diskussion in den Kommentaren, weniger der Artikel selbst. Blogbert selbst hat sich noch nicht in die Diskussion eingeklinkt. Was er angesichts solcher Beiträge.

"Einführung der Todesstrafe für jene, die man heute beschönigend Serienstraftäter oder Intensivstraftäter nennt."

vielleicht demnächst mal tun sollte.

Angesichts solcher Kommentare nimmt et sich keene Wunder, wenn die NPD beglückt ist über die neu entfachte Diskussion.
"Der Wahlkampf von Ministerpräsident Roland Koch in Hessen hat mittlerweile fast NPD-Qualität erreicht, aber eben nur fast, und noch nicht ganz."



Nobelpreisträger Günter Grass hat sich auf Seiten der SPD jeschlagen und nennt Roland Koch eenen Demagogen.


Jens Jensen fragt im Videostream der "Zeit", warum niemand sage, et jäbe zu viele deutsche Opfer ausländischer Kriminalität und gibt auch sojleich die Antwort: Et jiebt ja ooch viel mehr ausländische Opfer deutscher Kriminalität (Stichwort: Hoyerwerda, Rostock, Guben, etc.)

Ebenfalls in der Zeit werden Acht Antworten zu den Ursachen krimineller Karrieren gegeben.


Der "Freitag" im Gespräch mit Dr. Freiherr von Schorlemer über den Wahlkampf Roland Kochs.

"FREITAG: Was halten Sie vom Thesenpapier Roland Kochs zur Ausländerintegration, in dem er "ungewohnte Vorstellungen zur Müllentsorgung" und "Hausschlachtungen in der Wohnküche" erwähnt?
SCHORLEMMER: Koch bedient auf demagogisch geschickte Weise Klischees, betreibt Wahlkampf, der zynisch, ideenlos und eines Demokraten unwürdig ist. Leider sind dem Bundesinnenminister und der Kanzlerin Wahlerfolge in Hessen wichtiger als eine liberale Gesellschaft. Zuvor hatten sie noch vor Schnellschüssen gewarnt.

Was meinen Sie mit demagogisch geschickt?
Er stigmatisiert Migranten, denen er deutsche Sekundärtugenden wie Ordnung, Sauberkeit, Fleiß abspricht. Dabei haben auch viele Deutsche ungewohnte Vorstellungen von Müllentsorgung. Statt ein Wort über massive rechtsradikale Gewalt zu verlieren, spielt er sich als Sprecher einer schweigenden Mehrheit auf, vermeintliche Tabus mutig brechend: Für kriminelle Ausländer will er selbst Lager wieder hofffähig machen. Und was verbirgt sich hinter dem der schweigenden Mehrheit? Eine rassistische?"



Ebenfalls im Freitag stellt Martin Krauß fest, dass Arbeitslager ooch im linksliberalen Wählermilliöh Akzeptanz finden..
"Justizministerin Brigitte Zypries (SPD) ist nach einer nur kurzen Zeit des Beharrens auf der Einhaltung der Menschenwürde nun auch für solche Lager, die Kanzlerin ebenso, und die taz ließ ihre Leser online abstimmen, über 12.000 beteiligten sich. "Nur Wahlkampf oder ein legitimer Vorschlag?" lautete die Frage. Der Meinung "Legitim. Das heutige Jugendstrafrecht funktioniert nicht" stimmten 61,4 Prozent der linksliberalen Gemeinde zu.

Wenn man die Kochsche Forderung, möglichst alle wegzusperren, nur um das harmlose Wörtchen "Erziehung" ergänzt und dabei auf keinen Fall vergisst, sich laut und deutlich von den USA zu distanzieren, hat man in diesem Land die absolute Mehrheit. Nur Straflager darf man die Sache nicht nennen, denn sie soll ja eine pädagogische Funktion erfüllen. Sollte man lieber sagen, dass die Kinder zur Förderung ihrer Konzentration ins Lager geschickt werden? Immerhin wäre das deutsch."



Die "Welt" bemüht sich um eene historische Einordnung von Jugendjewalt.
"Eine Frage der Orientierung
Die Geschichte zeigt: Gewaltbereite junge Männer können eingebunden werden, wenn man ihnen ein Ziel steckt"



"Wer bei den kommenden Wahlen ein Fest der Demokratie erwartet, wird von einem Fest der Demagogie enttäuscht werden."
, schreibt "Telepolis" im Zusammenhang mit der Debatte, um ausländische Jugendjewalt in Deutschland

Auch die "Frankfurter Rundschau" bemüht sich, um eine differenzierte Sicht:
"Rohe Sitten junger Wilder
Die Gewalt, das Schweigen und das Reden
In den letzten Tagen wurde viel über jugendliche Gewalt debattiert. Doch die Rolle der Täter, der Opfer und der Masse ist bei Weitem nicht so eindeutig, wie uns oft weißgemacht werden soll."


http://www.zeit.de/online/2008/01/interview-schawohl
Die "Zeit" im Gespräch mit Anti-Aggressionstrainer Horst Schawohl.
"Nach dem brutalen Anschlag zweier Jugendlicher auf einen Münchner Rentner fordern Politiker die Verschärfung des Jugendstrafrechts. Der Hamburger Verein „Nordlicht“ bietet seit Jahren Trainingskurse für Intensivstraftäter an. Horst Schawohl ist dort Koordinator für Anti-Aggressionskurse. Von einer Verschärfung des Jugendstrafrechts hält er wenig - vielmehr müssten Jugendrichter ihre Möglichkeiten besser ausschöpfen und besonders schwere Straftaten schneller ahnden."



Die "Neue Zürcher Zeitung" schlägt sich offenbar eher auf die Seite der Konservativen, bzw. versucht eenen anderen Blickwinkel auf det Thema einzunehmen.
"Blickwechsel

Hier hat sich in diesen Tagen etwas geändert, was zu einer Häufung einschlägiger Nachrichten führt. Geändert hat sich auch die Bereitschaft, offen über die religiös-ethnische Herkunft der Täter zu berichten. Der diffuse und so pauschal gar nicht treffende Begriff der Ausländerkriminalität löst sich dabei auf. Viel sinnvoller ist es, die Problemgruppen beim Namen zu nennen: Es geht vor allem um Jugendliche mit türkischen und arabischen Wurzeln.

Die Presseratsempfehlung, gerade bei Meldungen über Straftaten eher restriktiv mit solchen Angaben umzugehen, hat aber in der Vergangenheit viele Journalisten veranlasst, jeden Hinweis auf eine Einwandererbiografie ganz zu unterlassen. Das führte immer wieder zur flagranten Desinformation: Aus aggressiven, unprovozierten Angriffen von Jugendlichen türkischer Herkunft auf deutsche Schüler wurden dann «Schülerkrawalle».

Es ist die Angst, mit der blossen Erwähnung ethnischer Herkunft oder religiöser Zugehörigkeit bereits Vorurteilen und Ressentiments («Ausländerfeindlichkeit») Vorschub zu leisten, die Journalisten verunsichert. Wenn das Ethno-Argument überhaupt laut wird, dann müssen aggressive Ab- und Ausgrenzung die böse Folge sein, so fürchtet man."


Die "Netzeitung" im Jespräch mit Erziehungswissenschaftler Walther Specht "über Motive, Wegducken in der U-Bahn und politische Reflexe."
"Jugendgewalt ist ein europäisches Thema. Die Frage ist, wie eine Gesellschaft darauf reagiert. Ob eher mit Polizei und Justiz, also mit Abschreckung reagiert wird, oder ob sie nach den Ursachen fragt. Wenn nach den Ursachen gefragt wird, kommt man zwangsläufig auf die Lebenslage von ausgegrenzten Jugendlichen, denen die Teilhabe am gesellschaftlichen Reichtum fehlt."



(Bildquelle: Flickr/zmxncbv.com)


Die "Zeit" fordert mehr Erziehung und wenijer Wegsperren.
"Die Debatte um das Jugendstrafrecht geht am Problem vorbei. Nicht härtere Strafen braucht es, sondern frühes Eingreifen, damit Jugendliche gar nicht erst abgleiten."



Ebenfalls in der "Zeit" wird Kochs Wahlkampfoffensive als "fast schon NPD-Niveau" bezeichnet.
"Kritik von allen Seiten: Auch dem Zentralrat der Juden missfällt der Wahlkampf der CDU. Roland Koch wechselt derweil die Strategie, er umwirbt jetzt die SPD."



Großartich! Die "Zuender" von der "Zeit" hat 6 Kampagnen (CDU/SPD/FDP) aufjelistet in denen mit populistischen Bejriffen nur so um sich jeworfen wurde.


Wie jehen andere Länder mit der Jugendgewalt um. Die "Netzeitung" mit einem Rundumblick.
"Erziehung statt Haft – Niederlande oder Schweden legen wie Deutschland beim Umgang mit jugendlichen Straftätern großen Wert auf Resozialisierung. Nicht überall geht es so milde zu."



Die "Zeit" über jefühlte Kriminalität und Unsicherheit in der Gesellschaft.
"Deutschland ist nicht gefährlicher geworden. Aber die Menschen fürchten sich vor jugendlichen Intensivtätern. Zu Recht?"



Wie könnte es anders sein? Über det Thema wird auf "Politically Incorrect" heiss diskutiert.

Jugendgewalt - Jesellschaftliche Teilhabe

(det Foljende ist jetzt nicht janz so mega ernst jemeint)
Die "Neue Zürcher Zeitung" stellt eenen Vorschlag det kenyanischen Schriftstellers David G. Maillu vor:

"Maillu hat ein Dreikammerparlament vor Augen, das sich aus einer Partei für Männer, einer für Frauen und einer für Jugendliche zusammensetzt; diese Struktur soll sich basisdemokratisch bis ins kleinste Dorf fortsetzen. Gewählt wird nur innerhalb der jeweiligen Gruppe, der Präsident wird allein von Frauen und Männern gewählt; die Jugendlichen, die sich aus der Gruppe der 18- bis 25-Jährigen rekrutieren, stellen dafür den Ministerpräsidenten. Da jede gesellschaftliche Einheit erfasst und selbstverantwortlich ist, könnten, so Maillu, von vorneherein die für Afrika so typischen Probleme wie Tribalismus und offene Korruption vermieden werden."


Irjendwie hat det wat, finde ich.

Mittwoch, 9. Januar 2008

Blogberts Urlaubsthema - Eine Linkliste


(Bildquelle: Flickr/tiseb)
http://www.netzeitung.de/deutschland/interviews/873870.html
Die Netzeitung im Jespräch mit Erziehungswissenschaftler Walther Specht "über Motive, Wegducken in der U-Bahn und politische Reflexe."
"Jugendgewalt ist ein europäisches Thema. Die Frage ist, wie eine Gesellschaft darauf reagiert. Ob eher mit Polizei und Justiz, also mit Abschreckung reagiert wird, oder ob sie nach den Ursachen fragt. Wenn nach den Ursachen gefragt wird, kommt man zwangsläufig auf die Lebenslage von ausgegrenzten Jugendlichen, denen die Teilhabe am gesellschaftlichen Reichtum fehlt."



(Bildquelle: Flickr/zmxncbv.com)


http://www.zeit.de/online/2008/02/jugendstrafrecht-intensivtaeter
Die "Zeit" fordert mehr Erziehung und wenijer Wegsperren.
"Die Debatte um das Jugendstrafrecht geht am Problem vorbei. Nicht härtere Strafen braucht es, sondern frühes Eingreifen, damit Jugendliche gar nicht erst abgleiten."


http://www.zeit.de/online/2008/02/koch-zentralrat-beck
Ebenfalls in der "Zeit" wird Kochs Wahlkampfoffensive als "fast schon NPD-Niveau" bezeichnet.
"Kritik von allen Seiten: Auch dem Zentralrat der Juden missfällt der Wahlkampf der CDU. Roland Koch wechselt derweil die Strategie, er umwirbt jetzt die SPD."


http://zuender.zeit.de/2008/02/populismus-index
Großartich! Die "Zuender" von der "Zeit" hat 6 Kampagnen (CDU7SPD/FDP) aufjelistet in denen mit populistischen Bejriffen nur so um sich jeworfen wurde.

http://www.netzeitung.de/spezial/europa/874792.html
Wie jehen andere Länder mit der Jugendgewalt um. Die "Netzeitung" mit einem Rundumblick.
"Erziehung statt Haft – Niederlande oder Schweden legen wie Deutschland beim Umgang mit jugendlichen Straftätern großen Wert auf Resozialisierung. Nicht überall geht es so milde zu."


http://www.zeit.de/2008/03/Jugendkriminalitaet
Die "Zeit" über jefühlte Kriminalität und Unsicherheit in der Gesellschaft.
"Deutschland ist nicht gefährlicher geworden. Aber die Menschen fürchten sich vor jugendlichen Intensivtätern. Zu Recht?"


http://www.pi-news.net/
Wie könnte es anders sein? Über det Thema wird auf "Politically Incorrect" heiss diskutiert.

Blogbert schau in Deine Kommentare

so wat darf man nicht unkommentiert in seinem Blog stehen lassen!

"Leider steht in dem Artikel nicht, was Herr Pflüger denn nun konkret zu tun beabsichtigt. Nur die übliche politikante Schwafelei.

1. Eltern haften für ihre Kinder - und zwar 100%ig, sowohl zivil- als auch strafrechtlich.

2. Jugendstrafrecht ab 12 Jahren. Die "lieben Kleinen" gehen heutzutage wissend um ihre Strafunmündigkeit auf Verbrechen aus.

3. Härtere Strafen sollte nicht in einer Verlängerung der Haftdauer bestehen sondern in einer Intensivierung des Straferlebnisses. Infrage kämen Methoden aus den US-amerikanischen Boot-Camps, aus den alten preußischen Zuchthäusern und für besonders harte Fälle ein Strafvollzug im Stile des alten Armeeknastes Schwedt.

4. Einführung der Todesstrafe für jene, die man heute beschönigend Serienstraftäter oder Intensivstraftäter nennt."

Dienstag, 8. Januar 2008

Blogbert verbrüdert sich mit Braune-Suppen-Koch

Ach Blogbert!

Musste det jetzt sein?

Aus dem Winterurlaub im Familienhotel mal eben eine Grußadresse an den Polterwahlkämpfer Roland Koch senden.

Man, man, man!

Der vergaloppiert sich doch da jerade völlig und macht den Eindruck am rechten Wähler-Rand fischen zu wollen.

Det passt doch nun so überhaupt jar nicht zum Image von Blogbert.

Oder habe ick mich mal wieder - wie so oft - täuschen lassen und Blogbert ist jar keen so Liberaler, wie er sich imma jiebt.

Hmmm?

Dann wird det aber ooch nichts mit den Jamaika-Träumen, Blogbert!

Montag, 7. Januar 2008

ProvinzposseHohe Politik in Tempelhof

Nun macht auch schon der abgehalferte SchlagersängerSchlagerstar Gunter Gabriel Werbung für den erhalt des Flughafens Tempelhof.