Du hast mit det janze Politik-Zeug nichts am Hut?

Donnerstag, 31. Januar 2008

Flughafen Tempelhof Bürgerbegehren erfolgreich?


(Bildquelle: Flickr/Tim Pritlove)
Hey.... Blogbert!

Ick meine... ok. det muss man natürlich erst mal schwarz auf weiss haben.

Aber überall wird et nun schon herausgeposaunt.
Det Begehren war erfolgreich.
174.000 Berlin haben unterschrieben.

174.000 potentielle Blogleser für Blogbert.

174.000 potentielle Wähler für Friedbert Pflüger

Damit sollte die 5%-Hürde für´s Abgeordneten-Haus endgültig kein Problem mehr dastellen.

Jetzt bloß nicht auf die Idee kommen, einen rechtspopulistischen Wahlkampf á la Koch führen zu wollen.

(Bildquelle: Flickr/zak mc)
Det könnte wieder die entscheidenden Stimmen kosten.

Vor der Hessenwahl ok! Aber danach?

Blogbert hat eenen Offenen Brief zur Ausländerintegration unterschrieben,
http://www.netzeitung.de/deutschland/890639.html

"Integrationspolitik muss über Parteiengrenzen hinweg erfolgen. Integrationspolitik ist so fundamental für die Zukunft unseres Landes, dass sie nicht zum Wahlkampfthema degradiert werden darf."



Nee.... also sorry liebe CDU und lieber Blogbert.

Wenn ihr det vor der Hessenwahl rausjehauen hättet.... ok....!

Aber jetzt danach....nee, nee, nee, det is unglaubwürdig.

Wisst ihr wie sich det für mich anfühlt?

Da hat eene Wahlanalyse stattjefunden, die erjeben hat, dass Wählerpotentiale für die CDU zwar durchaus am rechten Rand existieren, dass aber eene zu sehr auf "Ausländerthemen" ausjerichtete Kampagne wiederum Stimmen bei Wählern mit Migrationshintergrund kostet.

Da bekommt man den Eindruck, dass dieser Offene Brief und die Dementis hinterher, dass det aber ooch jar nichts mit dem Wahlkampf von Roland Koch zu tun haben will, reinet Kalkül ist.

Also nee....

Det nächste mal bitte vor der Wahl und nicht hinterher!

update: Nachtigall, ick hör Dir trapsen:

Hab ick jerade erst entdeckt:
Eine Studie der Konrad Adenauer Stiftung hat herausgefunden, dass die Kampagne für ein härteres Jugendstrafrecht CDU-Wähler verärgert und vergrault hat, weil sie zu polarisierend wirkt.

Hab ick´s nicht jesagt?

Mittwoch, 30. Januar 2008

Bloggen heisst (auch) Kommunikation mit seinen Lesern


(quelle: Flickr/clurichaun [bearbeitet])
Im Moment nutzt Blogbert sein Weblog als Online-Tagebuch.

Soweit so nicht janz so jut.

Det Spannende in der Blogwelt sind ja die Debatten, die sich zwischen dem Autor und seinen Lesern und zwischen dem einen Blog und anderen Blogs entfalten.

Blogbert liest sicher die Kommentare auf seinem Blog, bzw. lässt sie lesen.
Aber er mischt sich nicht ein.

Det is: LANGWEILIG!

Dienstag, 29. Januar 2008

Hey Blogbert: Det jehört sich nicht"

Jetzt unterstellen Sie der SPD, Roland Koch untergeschoben zu haben, Kinder in den Knast bringen zu wollen.

So jehts ja nun nicht!
Bitte nicht den Bock zum Gärtner machen!
HIER nachlesen

Bürgerinitiative Pankow ohne Fluglärm

Det wusst ick jar nicht:
Et jiebt nicht nur die von Blogbert unterstützte Kampagne der ICAT zum Erhalt des Flughafen Tempelhofs, sondern ooch die "Bürgerinitiative Pankow ohne Fluglärm", die über Auswirkungen eenet Erhalts von Tempelhof als Flughafen für den Bezirk Pankow diskutiert.

Montag, 28. Januar 2008

Hänsel und Gretel alias Roland und Merkel

Det Video hab ick jestern Nacht jemacht.

Da lag Ypsilanti noch vor Roland Koch.

Jetzt liegt der braune Roland hauchdünn vorne.

Aber ick jehe eenemal davon aus, dass er et dennoch nicht schafft.

Diese rechtspopulistische Wahlkampagne jehört abjestraft!


Link: sevenload.com

Roland und Merkel

Roland und Merkel verliefen sich im Wald
Es war so finster und auch so bitter wahr.
Sie kämpften um die Wähler mit rechter Gesinnung fein.
Wer mag der Wähler von diesem Häuschen sein.

Hu, hu, da schaut ein alter Hexer raus!
Lockte die Wähler ins RechteSprücheHaus.
Er stellte sich gar freundlich, o Wähler welche Not!
Ihn wollt' er braten im Ofen braun wie Brot.

Doch als der Roland zum Ofen schaut hinein,
Ward er gestoßen von Ypsilantilein
Roland mußte braten, die Wähler geh'n nach Haus.
Nun ist das Märchen vom rechten Roland aus.

Freitag, 25. Januar 2008

Montag, 21. Januar 2008

Unsortierte aber lesenswerte links zur Debatte um Jugendgewalt

Jugendgewalt in Frankreich
http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/417206/TrkHomeMagTsr21

Die Schuld der schlagenden Väter
http://www.taz.de/nc/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=sw&dig=2008%2F01%2F21%2Fa0013&src=GI&cHash=4b6490bc90

Roland Koch und die Perversion von Politik
http://www.freitag.de/2008/03/08030101.php

Theaterstück in München über Jugendgewalt
http://www.netzeitung.de/feuilleton/kulturnews/882511.html

Sonntag, 20. Januar 2008

Roland Koch - Hessische Politik im Rückblick

Nachzulesen bei gig

Und hier findet sich eine Übersicht der 2004 in Hessen von Kürzungen betroffenen Trägern.

Pro Reli ändert Text - Danke Pachulke

Da sage noch mal eener, Bloggen habe keenen relevanten Einfluss.

Am 29. Oktober habe ick über den Verein "Pro Reli" berichtet, der sich für Religionsunterricht alternativ zum Ethik-Unterricht einsetzt.

Dort war mir folgende Passage übel aufjestossen:

"„(…) Wir bewundern zu Recht diejenigen Menschen, die aufgrund ihrer tiefsten Überzeugungen und Wertvorstellungen den beiden Diktaturen auf deutschem Boden entschiedenen Widerstand geleistet haben – zum Teil bis in den Tod. Andererseits haben wir auch in der jüngsten Vergangenheit immer wieder erschreckende Beispiele dafür erlebt, wozu fehlgeleitete Moralvorstellungen auch führen können. Erinnert sei nur an die so genannten Ehrenmorde in Berlin.“"


Ich hatte det als "Eva-Hermaneskes" Arjumentieren jebrandmarkt und siehe da. Et hatte dann wahrhaftig auch der Jeschäftsführer von Pro Reli sich in meinen Kommentaren jemeldet und versprochen, den Eintrag zu ändern.
Dann lief erst mal lange jar nichts, aber jetze!!!!

Pro Reli hat den Satz mit den Ehrenmorden wirklich jestrichen.

"Moralisch begründetes Verhalten ist wichtig, nicht nur für den einzelnen, auch für die Gesellschaft insgesamt. Wir bewundern zu Recht diejenigen Menschen, die aufgrund ihrer tiefsten Überzeugungen und Wertvorstellungen den beiden Diktaturen auf deutschem Boden entschiedenen Widerstand geleistet haben - zum Teil bis in den Tod. Andererseits haben wir auch in der jüngsten Vergangenheit immer wieder erschreckende Beispiele dafür erlebt, wozu fehlgeleitete Moralvorstellungen auch führen können.

Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, dass gerade auch Kindern und Jugendlichen die Gelegenheit geboten wird, sich mit Ethik, also der Lehre des Sittlichen und Moralischen, auseinanderzusetzen. Wir begrüßen es daher ausdrücklich, dass an Berliner Schulen Ethik zu einem ordentlichen Lehrfach geworden ist."

Freitag, 18. Januar 2008

Danke Roland Koch, vielen lieben Dank

So hat det Polemisiern von Roland Koch nun doch noch eene positiven Effekt.

Roland Koch poltert, Jens Jensen hält jegen, Frank Schirrmacher basht Jensen, die Bildzeitung zitiert Schiermacher, die FAZ beschwert sich bei der BILD-Zeitung, und die Initiative "FAZ-Leser helfen" erhält 5.000 € für jute Taten.

Vielen lieben Dank Herr Koch.

Das Höchste der Jefühle wäre et jetzt, wenn die 5.000 € in ein Anti-Rassismus-Projekt jesteckt werden würden.

Eine Entschuldigung ist eine Entschuldigung

Eener der jugendlichen Gewalttäter, die wejen ihren brutalen Anjriffen jegen einen Rentner in der Münchner U-Bahn in Haft sitzen, hat sich bei dem Opfer für seine Tat entschuldigt.

Der schwerverletzte Rentner möchte diese Entschuldijung aber nicht annehmen.

Schade! Dett ist zwar sein Recht und zu akzeptieren.

Aber dennoch finde ick et bedauerlich.

Eine Entschuldigung ist eine Enschuldigung.

Der jugendliche hätte sich ja ooch entscheiden können, sich nicht zu entschuldijen.
So wie beispielsweise Hemlut Kohl, in der CDU-Spendenaffäre sich nicht hat durchringen können, die Spender zu benennen und sich öffentlich zu entschuldigen. Oder Roland Koch in Hessen sich ooch nicht entschuldigen konnte für die CDU-Spendenaffäre in seinem Land.
Ick meine so eine Vorjehensweise schadet doch dem Ansehen unseret Landes, oder?

Ick weess nicht?

Eine Entschuldigung ist immer mehr, als die eijene Schuld einfach auszusitzen, oder?

Oder liegt Pachulke mal wieder völlig falsch.

Kann mir det mal jemand erklären?

Donnerstag, 17. Januar 2008

Und munter jeht et weiter.

(leider keine Zeit, jeden einzelnen Link zu kommentieren...sind aber alle lesenswert)

Jessens Beitrag wird durch den Fleischwolf gedreht:

Alle regen sich auf, beschimpfen sich gegenseitig und irjendwie beschleicht mit der Eindruck, dass hier viele trittbrettfahrende Profilneurotiker eenet nicht sehen.
Den weissen Elefanten im Raum, sondern eben nur all die Scheisse, die um ihn herum liegt, über die sich trefflich streiten lässt.

Die "FAZ" zeigt, dass Bootcamps und ähnlicher Sch... nichts bringen.

Die Welt

TAZ I.

TAZ II


Die Zeit I

Die Zeit II

Nicht nur Roland Koch zündelt gerne mit rechtem Pulver

Man muss das mal sagen, selbst wenn es manche nicht gerne hören: Beim organisierten Autodiebstahl sind Polen nun mal besonders aktiv, das Geschäft mit der Prostitution wird dominiert von der Russen-Mafia, Drogenkriminelle kommen besonders häufig aus Südosteuropa und Schwarzafrika. Man schützt die hier lebenden gesetzestreuen Ausländer nicht, indem man Ausländerkriminalität totschweigt. Wir dürfen nicht mehr so zaghaft sein bei ertappten ausländischen Straftätern. Wer unser Gastrecht missbraucht, für den gibt es nur eins: Raus und zwar schnell!

(Gerhard Schröder 1997)

Mittwoch, 16. Januar 2008

Firat Gündogdu: Deutsche Nationalhymne - Der Remix

Linkliste zur Jugendgewalt - Update vom 16.11.2008

Linkliste zur Jugendgewalt - Update vom 16.11.2008

"Die Deutsche Gesellschaft hat nicht so sehr ein Problem mit ausländischer Kriminalität sondern mit einheimischer Intolleranz" (Jens Jensen / Zeit)


(Bildquelle: Flickr/tiseb)
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Update vom 17-01-2006

"Disziplinierung, Drill, Dressur: Der Ruf nach Strenge im Umgang mit gewalttätigen Jugendlichen durchzieht das 20. Jahrhundert wie ein roter Faden. Die Historikerin Barbara Stambolis analysiert den Wandel in der Erziehungspolitik - und erklärt, wieso wir wohl immer wieder dieselben Fehler machen werden wie unsere Eltern."

Der "Spiegel" im Gespräch mit der "Super-Nanny" über Jugendgewalt und ihren Zorn auf Roland Koch und die CDU.

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Update vom 16-01-2006


Klaus Stuttmann erklärt, warum "der Koch an sich ausländerfeindlich" ist.


Und der "Stern" zeigt die Zukunft det Strafvollzugs in Hessen.

Die "TAZ" im Gespräch mit dem Psychologen Haci-Halil Uslucan über die Rolle der Jewalt in Migrantenfamilien.
"Jugendliche Intensivtäter weisen oftmals einen Migrationshintergrund auf, sagt der Psychologe Haci-Halil Uslucan. Das hat viele Gründe. Eine gewaltfreie Erziehung jedoch müsste auch in Migrantenfamilien stärker gefördert werden"


Auch die Türkei hat ein Problem mit Jugendjewalt, schreibt die "FAZ".
"Die Türkei hat über Jahrzehnte bittere Erfahrungen mit dem gesammelt, was deutsche Politiker für rückfällig werdende jugendliche Straftäter fordern. Das klassische „Verbesserungshaus für Kinder“ (cocuk islah evi) der Türkei entspricht weitgehend dem, was Politiker der CDU und CSU als Erziehungscamps einrichten wollen. Noch während des Zweiten Weltkriegs war das erste Haus dieser Art geschaffen worden.

Nicht immer leisteten sie, was ihr Name suggerierte. Meist wurde das Gegenteil einer Verbesserung erreicht, und lange waren sie vor allem Anstalten, die aus kleinen Verbrechern große machten. Erst in den letzten Jahren wandelten sich diese Heime: Im Zusammenhang mit neuen Gesetzen und einer Reorganisation des Strafvollzugs erhielten sie 2005 den Namen „Kindererziehungszentren“ (cocuk egitim merkezi). Dem werden sie heute auch gerecht."

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Update vom 14-01-2006
Horst Meier zieht historische Paralleln zur derzeitigen Gewalt-Debatte.
"Die jüngste Forderung nach einem härteren Strafrecht bedient Vorurteile gegen Fremde. Wie abwegig sie ist, hat Joachim Walter, Leiter des Jugendgefängnisses im baden-württembergischen Adelsheim, so resümiert: "Alles, was da jetzt gefordert wird, ist in der Fachwelt zig Mal diskutiert und von Kriminologen und Jugenstrafrechtlern längst einmütig abgelehnt worden"(vgl. FR vom 4. Januar). - Zugegeben, mit solchen Fakten lässt sich schlecht Wahlkampf machen. Wer aber vorgibt, nicht für seine Partei, sondern für das Gemeinwohl zu sprechen, muss sich daran messen lassen. Die harte Linie, die Law-and-Order-Politiker gern als Lösung verkaufen, bleibt ein Teil des Problems. Als 1923 das erste Jugendstrafgesetz in Kraft trat, feierten die Reformer einen historischen Durchbruch: Erstmals wurde der Erziehungsgedanke zur offiziellen Leitlinie - jedenfalls für Minderjährige, denen man das bloße Wegsperren ersparen wollte: weil es für den Gefangenen und die Gesellschaft so überaus schädlich ist.

Gustav Radbruch, Sozialdemokrat und zeitweise Justizminister, erklärte damals, "nicht ein besserer Strafvollzug" sei notwendig, "sondern etwas, das besser ist als Strafvollzug". Die Nazis räumten gründlich auf mit solcher "Humanitätsduselei". Erst in den 1960er Jahren gelang es, die Weimarer Reformen fortzusetzen."

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Update vom 13-01-2008

Auch im Artikel von Joachim Güntner jeht et um die Frage, wat Knast eijentlich bringen soll.
"Kein Freiheitsentzug läutert, kein Knast belehrt sie. Wie denn auch? Es ist der leidige Nachteil der Strafe, dass sie den Bestraften nicht bessert. Sie vermag zwar Wildheit zu domestizieren und Aggressivität zu bändigen, indem sie Furcht erweckt und folgsam macht. Strafe erzeugt so ein gewisses Mass an Konformität mit der geltenden Ordnung. Allein, der Moralität des Bestraften hilft sie nicht auf. Ist der Täter der Meinung, er habe seine Strafe verdient, so zeigt dies nur, dass auch er ein Rechtsgefühl besitzt. Überhaupt erst eingepflanzt aber wurde ihm diese sittliche Instanz nicht durch die Strafe."


Sehr amüsant der Artikel von MICHAEL RUTSCHKY in der "Frankfurter Rundschau", der et sich offenbar zur Aufgabe gemacht hat, bei jeder Nennung des Namens des hessischen Ministerpräsidenten auf dessen Aussagen zum hessischen Schwarzgeldskandal hinzuweisen.
"Die Expressivität der Jugendkriminalität von 2008 erreicht einen Höhepunkt, wenn die große Medienerzählung sie aufgreift und totalisiert. Und einen weiteren natürlich, wenn Roland ("jüdische Erbschaften") Koch damit Wahlkampf macht, dass er und seine Jungs, mit einem neuen Mandat ausgestattet, diese Jugendkriminalität - nun, sagen wir: reduzieren werden. Roland ("jüdische Erbschaften") Koch, der hessische Ministerpräsident, baut sich den jugendlichen Schlägern gegenüber als Der Staat auf, der das Gewaltmonopol besitzt und so die individuelle jugendliche Gewalttat zu verhindern vermag. Wer ihm die Zustimmung verweigert, spricht sich objektiv für die straflose Fortsetzung dieser Gewalttätigkeit aus.

Sozialwissenschaftler und Juristen, seit den Siebzigern intensiv an der gesellschaftlichen Konversation beteiligt, haben dazu sachlich alles Notwendige gesagt. Die Journalisten waren auch nicht faul; in Hessen selbst, dem Roland ("jüdische Erbschaften") Koch als Ministerpräsident vorsteht, liegt bei der juristischen Verarbeitung der Jugendkriminalität viel im Argen."

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Janz vorne natürlich erst einmal der Hinweis auf Blogberts Blog.
Hier ist vor allem natürlich lesenswert die Diskussion in den Kommentaren, weniger der Artikel selbst. Blogbert selbst hat sich noch nicht in die Diskussion eingeklinkt. Was er angesichts solcher Beiträge.

"Einführung der Todesstrafe für jene, die man heute beschönigend Serienstraftäter oder Intensivstraftäter nennt."

vielleicht demnächst mal tun sollte.

Angesichts solcher Kommentare nimmt et sich keene Wunder, wenn die NPD beglückt ist über die neu entfachte Diskussion.
"Der Wahlkampf von Ministerpräsident Roland Koch in Hessen hat mittlerweile fast NPD-Qualität erreicht, aber eben nur fast, und noch nicht ganz."



Nobelpreisträger Günter Grass hat sich auf Seiten der SPD jeschlagen und nennt Roland Koch eenen Demagogen.


Jens Jensen fragt im Videostream der "Zeit", warum niemand sage, et jäbe zu viele deutsche Opfer ausländischer Kriminalität und gibt auch sojleich die Antwort: Et jiebt ja ooch viel mehr ausländische Opfer deutscher Kriminalität (Stichwort: Hoyerwerda, Rostock, Guben, etc.)

Ebenfalls in der Zeit werden Acht Antworten zu den Ursachen krimineller Karrieren gegeben.


Der "Freitag" im Gespräch mit Dr. Freiherr von Schorlemer über den Wahlkampf Roland Kochs.

"FREITAG: Was halten Sie vom Thesenpapier Roland Kochs zur Ausländerintegration, in dem er "ungewohnte Vorstellungen zur Müllentsorgung" und "Hausschlachtungen in der Wohnküche" erwähnt?
SCHORLEMMER: Koch bedient auf demagogisch geschickte Weise Klischees, betreibt Wahlkampf, der zynisch, ideenlos und eines Demokraten unwürdig ist. Leider sind dem Bundesinnenminister und der Kanzlerin Wahlerfolge in Hessen wichtiger als eine liberale Gesellschaft. Zuvor hatten sie noch vor Schnellschüssen gewarnt.

Was meinen Sie mit demagogisch geschickt?
Er stigmatisiert Migranten, denen er deutsche Sekundärtugenden wie Ordnung, Sauberkeit, Fleiß abspricht. Dabei haben auch viele Deutsche ungewohnte Vorstellungen von Müllentsorgung. Statt ein Wort über massive rechtsradikale Gewalt zu verlieren, spielt er sich als Sprecher einer schweigenden Mehrheit auf, vermeintliche Tabus mutig brechend: Für kriminelle Ausländer will er selbst Lager wieder hofffähig machen. Und was verbirgt sich hinter dem der schweigenden Mehrheit? Eine rassistische?"



Ebenfalls im Freitag stellt Martin Krauß fest, dass Arbeitslager ooch im linksliberalen Wählermilliöh Akzeptanz finden..
"Justizministerin Brigitte Zypries (SPD) ist nach einer nur kurzen Zeit des Beharrens auf der Einhaltung der Menschenwürde nun auch für solche Lager, die Kanzlerin ebenso, und die taz ließ ihre Leser online abstimmen, über 12.000 beteiligten sich. "Nur Wahlkampf oder ein legitimer Vorschlag?" lautete die Frage. Der Meinung "Legitim. Das heutige Jugendstrafrecht funktioniert nicht" stimmten 61,4 Prozent der linksliberalen Gemeinde zu.

Wenn man die Kochsche Forderung, möglichst alle wegzusperren, nur um das harmlose Wörtchen "Erziehung" ergänzt und dabei auf keinen Fall vergisst, sich laut und deutlich von den USA zu distanzieren, hat man in diesem Land die absolute Mehrheit. Nur Straflager darf man die Sache nicht nennen, denn sie soll ja eine pädagogische Funktion erfüllen. Sollte man lieber sagen, dass die Kinder zur Förderung ihrer Konzentration ins Lager geschickt werden? Immerhin wäre das deutsch."



Die "Welt" bemüht sich um eene historische Einordnung von Jugendjewalt.
"Eine Frage der Orientierung
Die Geschichte zeigt: Gewaltbereite junge Männer können eingebunden werden, wenn man ihnen ein Ziel steckt"



"Wer bei den kommenden Wahlen ein Fest der Demokratie erwartet, wird von einem Fest der Demagogie enttäuscht werden."
, schreibt "Telepolis" im Zusammenhang mit der Debatte, um ausländische Jugendjewalt in Deutschland

Auch die "Frankfurter Rundschau" bemüht sich, um eine differenzierte Sicht:
"Rohe Sitten junger Wilder
Die Gewalt, das Schweigen und das Reden
In den letzten Tagen wurde viel über jugendliche Gewalt debattiert. Doch die Rolle der Täter, der Opfer und der Masse ist bei Weitem nicht so eindeutig, wie uns oft weißgemacht werden soll."


http://www.zeit.de/online/2008/01/interview-schawohl
Die "Zeit" im Gespräch mit Anti-Aggressionstrainer Horst Schawohl.
"Nach dem brutalen Anschlag zweier Jugendlicher auf einen Münchner Rentner fordern Politiker die Verschärfung des Jugendstrafrechts. Der Hamburger Verein „Nordlicht“ bietet seit Jahren Trainingskurse für Intensivstraftäter an. Horst Schawohl ist dort Koordinator für Anti-Aggressionskurse. Von einer Verschärfung des Jugendstrafrechts hält er wenig - vielmehr müssten Jugendrichter ihre Möglichkeiten besser ausschöpfen und besonders schwere Straftaten schneller ahnden."



Die "Neue Zürcher Zeitung" schlägt sich offenbar eher auf die Seite der Konservativen, bzw. versucht eenen anderen Blickwinkel auf det Thema einzunehmen.
"Blickwechsel

Hier hat sich in diesen Tagen etwas geändert, was zu einer Häufung einschlägiger Nachrichten führt. Geändert hat sich auch die Bereitschaft, offen über die religiös-ethnische Herkunft der Täter zu berichten. Der diffuse und so pauschal gar nicht treffende Begriff der Ausländerkriminalität löst sich dabei auf. Viel sinnvoller ist es, die Problemgruppen beim Namen zu nennen: Es geht vor allem um Jugendliche mit türkischen und arabischen Wurzeln.

Die Presseratsempfehlung, gerade bei Meldungen über Straftaten eher restriktiv mit solchen Angaben umzugehen, hat aber in der Vergangenheit viele Journalisten veranlasst, jeden Hinweis auf eine Einwandererbiografie ganz zu unterlassen. Das führte immer wieder zur flagranten Desinformation: Aus aggressiven, unprovozierten Angriffen von Jugendlichen türkischer Herkunft auf deutsche Schüler wurden dann «Schülerkrawalle».

Es ist die Angst, mit der blossen Erwähnung ethnischer Herkunft oder religiöser Zugehörigkeit bereits Vorurteilen und Ressentiments («Ausländerfeindlichkeit») Vorschub zu leisten, die Journalisten verunsichert. Wenn das Ethno-Argument überhaupt laut wird, dann müssen aggressive Ab- und Ausgrenzung die böse Folge sein, so fürchtet man."


Die "Netzeitung" im Jespräch mit Erziehungswissenschaftler Walther Specht "über Motive, Wegducken in der U-Bahn und politische Reflexe."
"Jugendgewalt ist ein europäisches Thema. Die Frage ist, wie eine Gesellschaft darauf reagiert. Ob eher mit Polizei und Justiz, also mit Abschreckung reagiert wird, oder ob sie nach den Ursachen fragt. Wenn nach den Ursachen gefragt wird, kommt man zwangsläufig auf die Lebenslage von ausgegrenzten Jugendlichen, denen die Teilhabe am gesellschaftlichen Reichtum fehlt."



(Bildquelle: Flickr/zmxncbv.com)


Die "Zeit" fordert mehr Erziehung und wenijer Wegsperren.
"Die Debatte um das Jugendstrafrecht geht am Problem vorbei. Nicht härtere Strafen braucht es, sondern frühes Eingreifen, damit Jugendliche gar nicht erst abgleiten."



Ebenfalls in der "Zeit" wird Kochs Wahlkampfoffensive als "fast schon NPD-Niveau" bezeichnet.
"Kritik von allen Seiten: Auch dem Zentralrat der Juden missfällt der Wahlkampf der CDU. Roland Koch wechselt derweil die Strategie, er umwirbt jetzt die SPD."



Großartich! Die "Zuender" von der "Zeit" hat 6 Kampagnen (CDU/SPD/FDP) aufjelistet in denen mit populistischen Bejriffen nur so um sich jeworfen wurde.


Wie jehen andere Länder mit der Jugendgewalt um. Die "Netzeitung" mit einem Rundumblick.
"Erziehung statt Haft – Niederlande oder Schweden legen wie Deutschland beim Umgang mit jugendlichen Straftätern großen Wert auf Resozialisierung. Nicht überall geht es so milde zu."



Die "Zeit" über jefühlte Kriminalität und Unsicherheit in der Gesellschaft.
"Deutschland ist nicht gefährlicher geworden. Aber die Menschen fürchten sich vor jugendlichen Intensivtätern. Zu Recht?"



Wie könnte es anders sein? Über det Thema wird auf "Politically Incorrect" heiss diskutiert.

Noch eine Thema für Ronald Koch: Gewalt am Frühstückstisch

Warum werden SchwarzeAfroeuropäer eigentlich "Farbige" genannt?

HIER gibt´s die Antwort.

Dienstag, 15. Januar 2008

Montag, 14. Januar 2008

Roland Kochs Nationalhymne (Achtung! Satire!)


Link: sevenload.com

Mich würde mal der direkte Vergleich zwischen Youtube und Sevenload interessieren, daher hier det Wiejo noch mal.



und damit et nicht in Vajessenheit jerät hier noch meine Blogbert-Wiejo:


Link: sevenload.com

Sonntag, 13. Januar 2008

Das nenn ich gelungene Integration

Ich weiss gar nicht, was der Koch hat.

Diese jungen Fremden sind doch volle Kante integriert!

Linkliste zur Jugendgewalt - Update vom 13.11.2008

"Die Deutsche Gesellschaft hat nicht so sehr ein Problem mit ausländischer Kriminalität sondern mit einheimischer Intolleranz" (Jens Jensen / Zeit)


(Bildquelle: Flickr/tiseb)

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Update vom 16-01-2006

http://www.taz.de/nc/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=me&dig=2008%2F01%2F16%2Fa0135&src=GI&cHash=64df09f775
Die "TAZ" im Gespräch mit dem Psychologen Haci-Halil Uslucan über die Rolle der Jewalt in Migrantenfamilien.
"Jugendliche Intensivtäter weisen oftmals einen Migrationshintergrund auf, sagt der Psychologe Haci-Halil Uslucan. Das hat viele Gründe. Eine gewaltfreie Erziehung jedoch müsste auch in Migrantenfamilien stärker gefördert werden"


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Update vom 14-01-2006
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/?sid=876f54531d198e71038a7499fe595834&em_cnt=1271200
Horst Meier zieht historische Paralleln zur derzeitigen Gewalt-Debatte.
"Die jüngste Forderung nach einem härteren Strafrecht bedient Vorurteile gegen Fremde. Wie abwegig sie ist, hat Joachim Walter, Leiter des Jugendgefängnisses im baden-württembergischen Adelsheim, so resümiert: "Alles, was da jetzt gefordert wird, ist in der Fachwelt zig Mal diskutiert und von Kriminologen und Jugenstrafrechtlern längst einmütig abgelehnt worden"(vgl. FR vom 4. Januar). - Zugegeben, mit solchen Fakten lässt sich schlecht Wahlkampf machen. Wer aber vorgibt, nicht für seine Partei, sondern für das Gemeinwohl zu sprechen, muss sich daran messen lassen. Die harte Linie, die Law-and-Order-Politiker gern als Lösung verkaufen, bleibt ein Teil des Problems. Als 1923 das erste Jugendstrafgesetz in Kraft trat, feierten die Reformer einen historischen Durchbruch: Erstmals wurde der Erziehungsgedanke zur offiziellen Leitlinie - jedenfalls für Minderjährige, denen man das bloße Wegsperren ersparen wollte: weil es für den Gefangenen und die Gesellschaft so überaus schädlich ist.

Gustav Radbruch, Sozialdemokrat und zeitweise Justizminister, erklärte damals, "nicht ein besserer Strafvollzug" sei notwendig, "sondern etwas, das besser ist als Strafvollzug". Die Nazis räumten gründlich auf mit solcher "Humanitätsduselei". Erst in den 1960er Jahren gelang es, die Weimarer Reformen fortzusetzen."

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Update vom 13-01-2008

http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/abschreckung_reicht_nicht_1.649908.html
Auch im Artikel von Joachim Güntner jeht et um die Frage, wat Knast eijentlich bringen soll.
"Kein Freiheitsentzug läutert, kein Knast belehrt sie. Wie denn auch? Es ist der leidige Nachteil der Strafe, dass sie den Bestraften nicht bessert. Sie vermag zwar Wildheit zu domestizieren und Aggressivität zu bändigen, indem sie Furcht erweckt und folgsam macht. Strafe erzeugt so ein gewisses Mass an Konformität mit der geltenden Ordnung. Allein, der Moralität des Bestraften hilft sie nicht auf. Ist der Täter der Meinung, er habe seine Strafe verdient, so zeigt dies nur, dass auch er ein Rechtsgefühl besitzt. Überhaupt erst eingepflanzt aber wurde ihm diese sittliche Instanz nicht durch die Strafe."


http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/?em_cnt=1270486
Sehr amüsant der Artikel von MICHAEL RUTSCHKY in der "Frankfurter Rundschau", der et sich offenbar zur Aufgabe gemacht hat, bei jeder Nennung des Namens des hessischen Ministerpräsidenten auf dessen Aussagen zum hessischen Schwarzgeldskandal hinzuweisen.
"Die Expressivität der Jugendkriminalität von 2008 erreicht einen Höhepunkt, wenn die große Medienerzählung sie aufgreift und totalisiert. Und einen weiteren natürlich, wenn Roland ("jüdische Erbschaften") Koch damit Wahlkampf macht, dass er und seine Jungs, mit einem neuen Mandat ausgestattet, diese Jugendkriminalität - nun, sagen wir: reduzieren werden. Roland ("jüdische Erbschaften") Koch, der hessische Ministerpräsident, baut sich den jugendlichen Schlägern gegenüber als Der Staat auf, der das Gewaltmonopol besitzt und so die individuelle jugendliche Gewalttat zu verhindern vermag. Wer ihm die Zustimmung verweigert, spricht sich objektiv für die straflose Fortsetzung dieser Gewalttätigkeit aus.

Sozialwissenschaftler und Juristen, seit den Siebzigern intensiv an der gesellschaftlichen Konversation beteiligt, haben dazu sachlich alles Notwendige gesagt. Die Journalisten waren auch nicht faul; in Hessen selbst, dem Roland ("jüdische Erbschaften") Koch als Ministerpräsident vorsteht, liegt bei der juristischen Verarbeitung der Jugendkriminalität viel im Argen."

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Janz vorne natürlich erst einmal der Hinweis auf Blogberts Blog.
Hier ist vor allem natürlich lesenswert die Diskussion in den Kommentaren, weniger der Artikel selbst. Blogbert selbst hat sich noch nicht in die Diskussion eingeklinkt. Was er angesichts solcher Beiträge.

"Einführung der Todesstrafe für jene, die man heute beschönigend Serienstraftäter oder Intensivstraftäter nennt."

vielleicht demnächst mal tun sollte.

Angesichts solcher Kommentare nimmt et sich keene Wunder, wenn die NPD beglückt ist über die neu entfachte Diskussion.
"Der Wahlkampf von Ministerpräsident Roland Koch in Hessen hat mittlerweile fast NPD-Qualität erreicht, aber eben nur fast, und noch nicht ganz."



Nobelpreisträger Günter Grass hat sich auf Seiten der SPD jeschlagen und nennt Roland Koch eenen Demagogen.


Jens Jensen fragt im Videostream der "Zeit", warum niemand sage, et jäbe zu viele deutsche Opfer ausländischer Kriminalität und gibt auch sojleich die Antwort: Et jiebt ja ooch viel mehr ausländische Opfer deutscher Kriminalität (Stichwort: Hoyerwerda, Rostock, Guben, etc.)

Ebenfalls in der Zeit werden Acht Antworten zu den Ursachen krimineller Karrieren gegeben.


Der "Freitag" im Gespräch mit Dr. Freiherr von Schorlemer über den Wahlkampf Roland Kochs.

"FREITAG: Was halten Sie vom Thesenpapier Roland Kochs zur Ausländerintegration, in dem er "ungewohnte Vorstellungen zur Müllentsorgung" und "Hausschlachtungen in der Wohnküche" erwähnt?
SCHORLEMMER: Koch bedient auf demagogisch geschickte Weise Klischees, betreibt Wahlkampf, der zynisch, ideenlos und eines Demokraten unwürdig ist. Leider sind dem Bundesinnenminister und der Kanzlerin Wahlerfolge in Hessen wichtiger als eine liberale Gesellschaft. Zuvor hatten sie noch vor Schnellschüssen gewarnt.

Was meinen Sie mit demagogisch geschickt?
Er stigmatisiert Migranten, denen er deutsche Sekundärtugenden wie Ordnung, Sauberkeit, Fleiß abspricht. Dabei haben auch viele Deutsche ungewohnte Vorstellungen von Müllentsorgung. Statt ein Wort über massive rechtsradikale Gewalt zu verlieren, spielt er sich als Sprecher einer schweigenden Mehrheit auf, vermeintliche Tabus mutig brechend: Für kriminelle Ausländer will er selbst Lager wieder hofffähig machen. Und was verbirgt sich hinter dem der schweigenden Mehrheit? Eine rassistische?"



Ebenfalls im Freitag stellt Martin Krauß fest, dass Arbeitslager ooch im linksliberalen Wählermilliöh Akzeptanz finden..
"Justizministerin Brigitte Zypries (SPD) ist nach einer nur kurzen Zeit des Beharrens auf der Einhaltung der Menschenwürde nun auch für solche Lager, die Kanzlerin ebenso, und die taz ließ ihre Leser online abstimmen, über 12.000 beteiligten sich. "Nur Wahlkampf oder ein legitimer Vorschlag?" lautete die Frage. Der Meinung "Legitim. Das heutige Jugendstrafrecht funktioniert nicht" stimmten 61,4 Prozent der linksliberalen Gemeinde zu.

Wenn man die Kochsche Forderung, möglichst alle wegzusperren, nur um das harmlose Wörtchen "Erziehung" ergänzt und dabei auf keinen Fall vergisst, sich laut und deutlich von den USA zu distanzieren, hat man in diesem Land die absolute Mehrheit. Nur Straflager darf man die Sache nicht nennen, denn sie soll ja eine pädagogische Funktion erfüllen. Sollte man lieber sagen, dass die Kinder zur Förderung ihrer Konzentration ins Lager geschickt werden? Immerhin wäre das deutsch."



Die "Welt" bemüht sich um eene historische Einordnung von Jugendjewalt.
"Eine Frage der Orientierung
Die Geschichte zeigt: Gewaltbereite junge Männer können eingebunden werden, wenn man ihnen ein Ziel steckt"



"Wer bei den kommenden Wahlen ein Fest der Demokratie erwartet, wird von einem Fest der Demagogie enttäuscht werden."
, schreibt "Telepolis" im Zusammenhang mit der Debatte, um ausländische Jugendjewalt in Deutschland

Auch die "Frankfurter Rundschau" bemüht sich, um eine differenzierte Sicht:
"Rohe Sitten junger Wilder
Die Gewalt, das Schweigen und das Reden
In den letzten Tagen wurde viel über jugendliche Gewalt debattiert. Doch die Rolle der Täter, der Opfer und der Masse ist bei Weitem nicht so eindeutig, wie uns oft weißgemacht werden soll."


http://www.zeit.de/online/2008/01/interview-schawohl
Die "Zeit" im Gespräch mit Anti-Aggressionstrainer Horst Schawohl.
"Nach dem brutalen Anschlag zweier Jugendlicher auf einen Münchner Rentner fordern Politiker die Verschärfung des Jugendstrafrechts. Der Hamburger Verein „Nordlicht“ bietet seit Jahren Trainingskurse für Intensivstraftäter an. Horst Schawohl ist dort Koordinator für Anti-Aggressionskurse. Von einer Verschärfung des Jugendstrafrechts hält er wenig - vielmehr müssten Jugendrichter ihre Möglichkeiten besser ausschöpfen und besonders schwere Straftaten schneller ahnden."



Die "Neue Zürcher Zeitung" schlägt sich offenbar eher auf die Seite der Konservativen, bzw. versucht eenen anderen Blickwinkel auf det Thema einzunehmen.
"Blickwechsel

Hier hat sich in diesen Tagen etwas geändert, was zu einer Häufung einschlägiger Nachrichten führt. Geändert hat sich auch die Bereitschaft, offen über die religiös-ethnische Herkunft der Täter zu berichten. Der diffuse und so pauschal gar nicht treffende Begriff der Ausländerkriminalität löst sich dabei auf. Viel sinnvoller ist es, die Problemgruppen beim Namen zu nennen: Es geht vor allem um Jugendliche mit türkischen und arabischen Wurzeln.

Die Presseratsempfehlung, gerade bei Meldungen über Straftaten eher restriktiv mit solchen Angaben umzugehen, hat aber in der Vergangenheit viele Journalisten veranlasst, jeden Hinweis auf eine Einwandererbiografie ganz zu unterlassen. Das führte immer wieder zur flagranten Desinformation: Aus aggressiven, unprovozierten Angriffen von Jugendlichen türkischer Herkunft auf deutsche Schüler wurden dann «Schülerkrawalle».

Es ist die Angst, mit der blossen Erwähnung ethnischer Herkunft oder religiöser Zugehörigkeit bereits Vorurteilen und Ressentiments («Ausländerfeindlichkeit») Vorschub zu leisten, die Journalisten verunsichert. Wenn das Ethno-Argument überhaupt laut wird, dann müssen aggressive Ab- und Ausgrenzung die böse Folge sein, so fürchtet man."


Die "Netzeitung" im Jespräch mit Erziehungswissenschaftler Walther Specht "über Motive, Wegducken in der U-Bahn und politische Reflexe."
"Jugendgewalt ist ein europäisches Thema. Die Frage ist, wie eine Gesellschaft darauf reagiert. Ob eher mit Polizei und Justiz, also mit Abschreckung reagiert wird, oder ob sie nach den Ursachen fragt. Wenn nach den Ursachen gefragt wird, kommt man zwangsläufig auf die Lebenslage von ausgegrenzten Jugendlichen, denen die Teilhabe am gesellschaftlichen Reichtum fehlt."



(Bildquelle: Flickr/zmxncbv.com)


Die "Zeit" fordert mehr Erziehung und wenijer Wegsperren.
"Die Debatte um das Jugendstrafrecht geht am Problem vorbei. Nicht härtere Strafen braucht es, sondern frühes Eingreifen, damit Jugendliche gar nicht erst abgleiten."



Ebenfalls in der "Zeit" wird Kochs Wahlkampfoffensive als "fast schon NPD-Niveau" bezeichnet.
"Kritik von allen Seiten: Auch dem Zentralrat der Juden missfällt der Wahlkampf der CDU. Roland Koch wechselt derweil die Strategie, er umwirbt jetzt die SPD."



Großartich! Die "Zuender" von der "Zeit" hat 6 Kampagnen (CDU/SPD/FDP) aufjelistet in denen mit populistischen Bejriffen nur so um sich jeworfen wurde.


Wie jehen andere Länder mit der Jugendgewalt um. Die "Netzeitung" mit einem Rundumblick.
"Erziehung statt Haft – Niederlande oder Schweden legen wie Deutschland beim Umgang mit jugendlichen Straftätern großen Wert auf Resozialisierung. Nicht überall geht es so milde zu."



Die "Zeit" über jefühlte Kriminalität und Unsicherheit in der Gesellschaft.
"Deutschland ist nicht gefährlicher geworden. Aber die Menschen fürchten sich vor jugendlichen Intensivtätern. Zu Recht?"



Wie könnte es anders sein? Über det Thema wird auf "Politically Incorrect" heiss diskutiert.

Der Wilde Roland auf N3

eigentlich wollte ick ja een Video über den braunen Roland machen.
Aber die von N3 haben det schon jemacht.
Lass ick also denen den Vortritt.

Freitag, 11. Januar 2008

Linkliste zur Jugendgewalt - Update

"Die Deutsche Gesellschaft hat nicht so sehr ein Problem mit ausländischer Kriminalität sondern mit einheimischer Intolleranz" (Jens Jensen / Zeit)


(Bildquelle: Flickr/tiseb)

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Update vom 13-01-2008

http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/abschreckung_reicht_nicht_1.649908.html
Auch im Artikel von Joachim Güntner jeht et um die Frage, wat Knast eijentlich bringen soll.
"Kein Freiheitsentzug läutert, kein Knast belehrt sie. Wie denn auch? Es ist der leidige Nachteil der Strafe, dass sie den Bestraften nicht bessert. Sie vermag zwar Wildheit zu domestizieren und Aggressivität zu bändigen, indem sie Furcht erweckt und folgsam macht. Strafe erzeugt so ein gewisses Mass an Konformität mit der geltenden Ordnung. Allein, der Moralität des Bestraften hilft sie nicht auf. Ist der Täter der Meinung, er habe seine Strafe verdient, so zeigt dies nur, dass auch er ein Rechtsgefühl besitzt. Überhaupt erst eingepflanzt aber wurde ihm diese sittliche Instanz nicht durch die Strafe."


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Janz vorne natürlich erst einmal der Hinweis auf Blogberts Blog.
Hier ist vor allem natürlich lesenswert die Diskussion in den Kommentaren, weniger der Artikel selbst. Blogbert selbst hat sich noch nicht in die Diskussion eingeklinkt. Was er angesichts solcher Beiträge.

"Einführung der Todesstrafe für jene, die man heute beschönigend Serienstraftäter oder Intensivstraftäter nennt."

vielleicht demnächst mal tun sollte.

Angesichts solcher Kommentare nimmt et sich keene Wunder, wenn die NPD beglückt ist über die neu entfachte Diskussion.
"Der Wahlkampf von Ministerpräsident Roland Koch in Hessen hat mittlerweile fast NPD-Qualität erreicht, aber eben nur fast, und noch nicht ganz."



Nobelpreisträger Günter Grass hat sich auf Seiten der SPD jeschlagen und nennt Roland Koch eenen Demagogen.


Jens Jensen fragt im Videostream der "Zeit", warum niemand sage, et jäbe zu viele deutsche Opfer ausländischer Kriminalität und gibt auch sojleich die Antwort: Et jiebt ja ooch viel mehr ausländische Opfer deutscher Kriminalität (Stichwort: Hoyerwerda, Rostock, Guben, etc.)

Ebenfalls in der Zeit werden Acht Antworten zu den Ursachen krimineller Karrieren gegeben.


Der "Freitag" im Gespräch mit Dr. Freiherr von Schorlemer über den Wahlkampf Roland Kochs.

"FREITAG: Was halten Sie vom Thesenpapier Roland Kochs zur Ausländerintegration, in dem er "ungewohnte Vorstellungen zur Müllentsorgung" und "Hausschlachtungen in der Wohnküche" erwähnt?
SCHORLEMMER: Koch bedient auf demagogisch geschickte Weise Klischees, betreibt Wahlkampf, der zynisch, ideenlos und eines Demokraten unwürdig ist. Leider sind dem Bundesinnenminister und der Kanzlerin Wahlerfolge in Hessen wichtiger als eine liberale Gesellschaft. Zuvor hatten sie noch vor Schnellschüssen gewarnt.

Was meinen Sie mit demagogisch geschickt?
Er stigmatisiert Migranten, denen er deutsche Sekundärtugenden wie Ordnung, Sauberkeit, Fleiß abspricht. Dabei haben auch viele Deutsche ungewohnte Vorstellungen von Müllentsorgung. Statt ein Wort über massive rechtsradikale Gewalt zu verlieren, spielt er sich als Sprecher einer schweigenden Mehrheit auf, vermeintliche Tabus mutig brechend: Für kriminelle Ausländer will er selbst Lager wieder hofffähig machen. Und was verbirgt sich hinter dem der schweigenden Mehrheit? Eine rassistische?"



Ebenfalls im Freitag stellt Martin Krauß fest, dass Arbeitslager ooch im linksliberalen Wählermilliöh Akzeptanz finden..
"Justizministerin Brigitte Zypries (SPD) ist nach einer nur kurzen Zeit des Beharrens auf der Einhaltung der Menschenwürde nun auch für solche Lager, die Kanzlerin ebenso, und die taz ließ ihre Leser online abstimmen, über 12.000 beteiligten sich. "Nur Wahlkampf oder ein legitimer Vorschlag?" lautete die Frage. Der Meinung "Legitim. Das heutige Jugendstrafrecht funktioniert nicht" stimmten 61,4 Prozent der linksliberalen Gemeinde zu.

Wenn man die Kochsche Forderung, möglichst alle wegzusperren, nur um das harmlose Wörtchen "Erziehung" ergänzt und dabei auf keinen Fall vergisst, sich laut und deutlich von den USA zu distanzieren, hat man in diesem Land die absolute Mehrheit. Nur Straflager darf man die Sache nicht nennen, denn sie soll ja eine pädagogische Funktion erfüllen. Sollte man lieber sagen, dass die Kinder zur Förderung ihrer Konzentration ins Lager geschickt werden? Immerhin wäre das deutsch."



Die "Welt" bemüht sich um eene historische Einordnung von Jugendjewalt.
"Eine Frage der Orientierung
Die Geschichte zeigt: Gewaltbereite junge Männer können eingebunden werden, wenn man ihnen ein Ziel steckt"



"Wer bei den kommenden Wahlen ein Fest der Demokratie erwartet, wird von einem Fest der Demagogie enttäuscht werden."
, schreibt "Telepolis" im Zusammenhang mit der Debatte, um ausländische Jugendjewalt in Deutschland

Auch die "Frankfurter Rundschau" bemüht sich, um eine differenzierte Sicht:
"Rohe Sitten junger Wilder
Die Gewalt, das Schweigen und das Reden
In den letzten Tagen wurde viel über jugendliche Gewalt debattiert. Doch die Rolle der Täter, der Opfer und der Masse ist bei Weitem nicht so eindeutig, wie uns oft weißgemacht werden soll."


http://www.zeit.de/online/2008/01/interview-schawohl
Die "Zeit" im Gespräch mit Anti-Aggressionstrainer Horst Schawohl.
"Nach dem brutalen Anschlag zweier Jugendlicher auf einen Münchner Rentner fordern Politiker die Verschärfung des Jugendstrafrechts. Der Hamburger Verein „Nordlicht“ bietet seit Jahren Trainingskurse für Intensivstraftäter an. Horst Schawohl ist dort Koordinator für Anti-Aggressionskurse. Von einer Verschärfung des Jugendstrafrechts hält er wenig - vielmehr müssten Jugendrichter ihre Möglichkeiten besser ausschöpfen und besonders schwere Straftaten schneller ahnden."



Die "Neue Zürcher Zeitung" schlägt sich offenbar eher auf die Seite der Konservativen, bzw. versucht eenen anderen Blickwinkel auf det Thema einzunehmen.
"Blickwechsel

Hier hat sich in diesen Tagen etwas geändert, was zu einer Häufung einschlägiger Nachrichten führt. Geändert hat sich auch die Bereitschaft, offen über die religiös-ethnische Herkunft der Täter zu berichten. Der diffuse und so pauschal gar nicht treffende Begriff der Ausländerkriminalität löst sich dabei auf. Viel sinnvoller ist es, die Problemgruppen beim Namen zu nennen: Es geht vor allem um Jugendliche mit türkischen und arabischen Wurzeln.

Die Presseratsempfehlung, gerade bei Meldungen über Straftaten eher restriktiv mit solchen Angaben umzugehen, hat aber in der Vergangenheit viele Journalisten veranlasst, jeden Hinweis auf eine Einwandererbiografie ganz zu unterlassen. Das führte immer wieder zur flagranten Desinformation: Aus aggressiven, unprovozierten Angriffen von Jugendlichen türkischer Herkunft auf deutsche Schüler wurden dann «Schülerkrawalle».

Es ist die Angst, mit der blossen Erwähnung ethnischer Herkunft oder religiöser Zugehörigkeit bereits Vorurteilen und Ressentiments («Ausländerfeindlichkeit») Vorschub zu leisten, die Journalisten verunsichert. Wenn das Ethno-Argument überhaupt laut wird, dann müssen aggressive Ab- und Ausgrenzung die böse Folge sein, so fürchtet man."


Die "Netzeitung" im Jespräch mit Erziehungswissenschaftler Walther Specht "über Motive, Wegducken in der U-Bahn und politische Reflexe."
"Jugendgewalt ist ein europäisches Thema. Die Frage ist, wie eine Gesellschaft darauf reagiert. Ob eher mit Polizei und Justiz, also mit Abschreckung reagiert wird, oder ob sie nach den Ursachen fragt. Wenn nach den Ursachen gefragt wird, kommt man zwangsläufig auf die Lebenslage von ausgegrenzten Jugendlichen, denen die Teilhabe am gesellschaftlichen Reichtum fehlt."



(Bildquelle: Flickr/zmxncbv.com)


Die "Zeit" fordert mehr Erziehung und wenijer Wegsperren.
"Die Debatte um das Jugendstrafrecht geht am Problem vorbei. Nicht härtere Strafen braucht es, sondern frühes Eingreifen, damit Jugendliche gar nicht erst abgleiten."



Ebenfalls in der "Zeit" wird Kochs Wahlkampfoffensive als "fast schon NPD-Niveau" bezeichnet.
"Kritik von allen Seiten: Auch dem Zentralrat der Juden missfällt der Wahlkampf der CDU. Roland Koch wechselt derweil die Strategie, er umwirbt jetzt die SPD."



Großartich! Die "Zuender" von der "Zeit" hat 6 Kampagnen (CDU/SPD/FDP) aufjelistet in denen mit populistischen Bejriffen nur so um sich jeworfen wurde.


Wie jehen andere Länder mit der Jugendgewalt um. Die "Netzeitung" mit einem Rundumblick.
"Erziehung statt Haft – Niederlande oder Schweden legen wie Deutschland beim Umgang mit jugendlichen Straftätern großen Wert auf Resozialisierung. Nicht überall geht es so milde zu."



Die "Zeit" über jefühlte Kriminalität und Unsicherheit in der Gesellschaft.
"Deutschland ist nicht gefährlicher geworden. Aber die Menschen fürchten sich vor jugendlichen Intensivtätern. Zu Recht?"



Wie könnte es anders sein? Über det Thema wird auf "Politically Incorrect" heiss diskutiert.

Jugendgewalt - Jesellschaftliche Teilhabe

(det Foljende ist jetzt nicht janz so mega ernst jemeint)
Die "Neue Zürcher Zeitung" stellt eenen Vorschlag det kenyanischen Schriftstellers David G. Maillu vor:

"Maillu hat ein Dreikammerparlament vor Augen, das sich aus einer Partei für Männer, einer für Frauen und einer für Jugendliche zusammensetzt; diese Struktur soll sich basisdemokratisch bis ins kleinste Dorf fortsetzen. Gewählt wird nur innerhalb der jeweiligen Gruppe, der Präsident wird allein von Frauen und Männern gewählt; die Jugendlichen, die sich aus der Gruppe der 18- bis 25-Jährigen rekrutieren, stellen dafür den Ministerpräsidenten. Da jede gesellschaftliche Einheit erfasst und selbstverantwortlich ist, könnten, so Maillu, von vorneherein die für Afrika so typischen Probleme wie Tribalismus und offene Korruption vermieden werden."


Irjendwie hat det wat, finde ich.

Mittwoch, 9. Januar 2008

Blogberts Urlaubsthema - Eine Linkliste


(Bildquelle: Flickr/tiseb)
http://www.netzeitung.de/deutschland/interviews/873870.html
Die Netzeitung im Jespräch mit Erziehungswissenschaftler Walther Specht "über Motive, Wegducken in der U-Bahn und politische Reflexe."
"Jugendgewalt ist ein europäisches Thema. Die Frage ist, wie eine Gesellschaft darauf reagiert. Ob eher mit Polizei und Justiz, also mit Abschreckung reagiert wird, oder ob sie nach den Ursachen fragt. Wenn nach den Ursachen gefragt wird, kommt man zwangsläufig auf die Lebenslage von ausgegrenzten Jugendlichen, denen die Teilhabe am gesellschaftlichen Reichtum fehlt."



(Bildquelle: Flickr/zmxncbv.com)


http://www.zeit.de/online/2008/02/jugendstrafrecht-intensivtaeter
Die "Zeit" fordert mehr Erziehung und wenijer Wegsperren.
"Die Debatte um das Jugendstrafrecht geht am Problem vorbei. Nicht härtere Strafen braucht es, sondern frühes Eingreifen, damit Jugendliche gar nicht erst abgleiten."


http://www.zeit.de/online/2008/02/koch-zentralrat-beck
Ebenfalls in der "Zeit" wird Kochs Wahlkampfoffensive als "fast schon NPD-Niveau" bezeichnet.
"Kritik von allen Seiten: Auch dem Zentralrat der Juden missfällt der Wahlkampf der CDU. Roland Koch wechselt derweil die Strategie, er umwirbt jetzt die SPD."


http://zuender.zeit.de/2008/02/populismus-index
Großartich! Die "Zuender" von der "Zeit" hat 6 Kampagnen (CDU7SPD/FDP) aufjelistet in denen mit populistischen Bejriffen nur so um sich jeworfen wurde.

http://www.netzeitung.de/spezial/europa/874792.html
Wie jehen andere Länder mit der Jugendgewalt um. Die "Netzeitung" mit einem Rundumblick.
"Erziehung statt Haft – Niederlande oder Schweden legen wie Deutschland beim Umgang mit jugendlichen Straftätern großen Wert auf Resozialisierung. Nicht überall geht es so milde zu."


http://www.zeit.de/2008/03/Jugendkriminalitaet
Die "Zeit" über jefühlte Kriminalität und Unsicherheit in der Gesellschaft.
"Deutschland ist nicht gefährlicher geworden. Aber die Menschen fürchten sich vor jugendlichen Intensivtätern. Zu Recht?"


http://www.pi-news.net/
Wie könnte es anders sein? Über det Thema wird auf "Politically Incorrect" heiss diskutiert.

Blogbert schau in Deine Kommentare

so wat darf man nicht unkommentiert in seinem Blog stehen lassen!

"Leider steht in dem Artikel nicht, was Herr Pflüger denn nun konkret zu tun beabsichtigt. Nur die übliche politikante Schwafelei.

1. Eltern haften für ihre Kinder - und zwar 100%ig, sowohl zivil- als auch strafrechtlich.

2. Jugendstrafrecht ab 12 Jahren. Die "lieben Kleinen" gehen heutzutage wissend um ihre Strafunmündigkeit auf Verbrechen aus.

3. Härtere Strafen sollte nicht in einer Verlängerung der Haftdauer bestehen sondern in einer Intensivierung des Straferlebnisses. Infrage kämen Methoden aus den US-amerikanischen Boot-Camps, aus den alten preußischen Zuchthäusern und für besonders harte Fälle ein Strafvollzug im Stile des alten Armeeknastes Schwedt.

4. Einführung der Todesstrafe für jene, die man heute beschönigend Serienstraftäter oder Intensivstraftäter nennt."

Dienstag, 8. Januar 2008

Blogbert verbrüdert sich mit Braune-Suppen-Koch

Ach Blogbert!

Musste det jetzt sein?

Aus dem Winterurlaub im Familienhotel mal eben eine Grußadresse an den Polterwahlkämpfer Roland Koch senden.

Man, man, man!

Der vergaloppiert sich doch da jerade völlig und macht den Eindruck am rechten Wähler-Rand fischen zu wollen.

Det passt doch nun so überhaupt jar nicht zum Image von Blogbert.

Oder habe ick mich mal wieder - wie so oft - täuschen lassen und Blogbert ist jar keen so Liberaler, wie er sich imma jiebt.

Hmmm?

Dann wird det aber ooch nichts mit den Jamaika-Träumen, Blogbert!

Montag, 7. Januar 2008

ProvinzposseHohe Politik in Tempelhof

Nun macht auch schon der abgehalferte SchlagersängerSchlagerstar Gunter Gabriel Werbung für den erhalt des Flughafens Tempelhof.