Du hast mit det janze Politik-Zeug nichts am Hut?

Sonntag, 30. März 2008

„Alle Macht geht vom Volke aus“

„Alle Macht geht vom Volke aus“ plakatiert die ICAT seit dem Wochenende auf 1.000 Großplakaten und suggeriert, dass 74 % aller Berlinerinnen und Berliner für den Weiterbetrieb eines Verkehrsflughafens sind. Viele Berliner sind nicht richtig informiert, beispielsweise darüber, dass das Flughafengebäude nicht abgerissen wird, der Großteil des Tempelhofer Feldes nicht bebaut, sondern als Park gestaltet wird und das ein Verkehrsflughafen a la ICAT deutlich mehr Fluglärm als bisher nach sich zieht.

Interessant finde ich auch, dass die Plakatierung der Flughafenbefürworter vor einigen Wochen/Monaten in keinem mir bekannten Fall dazu geführt hat, dass eben diese Plakate verunstaltet oder zerstört wurden.

Dies geschieht im Moment in meinem Bezirk aber flächendeckend.
Ein merkwürdiges Verständnis eines demokratischen Diskurs legen hier einige Tempelhofbefürworter an der Tag!

Mittwoch, 26. März 2008

NS-Vergleich zum.....wees ick nicht wievielten Mal

Blogbert erklärt seinen Lesern, wie man mit der Linkspartei umzugehen habe:

Wat mich nervt - neben einigen wichtigen, wie richtigen Aussagen von Blogbert ist dieser immer wiederkehrende Vergleich "DDR-Unrecht" mit dem Nationalsozialismus.


"Bisher haben wir nicht genug getan, um jungen Menschen das Unrechtssystem der DDR nahe zubringen. Es ist deshalb notwendig und wichtig, dass wir dafür sorgen, dass unsere Kinder nicht nur Bergen-Belsen und Sachsenhausen besuchen, sondern dass sie auch in Hohenschönhausen und Bautzen sind, um die Schrecken der DDR-Diktatur nachzuerleben."


Auch wenn Blogbert immer wieder betont, dass er ja nicht wirklich die beiden Systeme auf einem Level miteinander vergleichen möchte.
Er tut et immer und immer wieder.

Das nervt!

Dann folgt auch noch der Versuch, Oskar (Ex-Saarlandkaiser und Zensurfreund) Lafontain auf eine mir ehrlich jesacht nicht so janz verständliche Art und Weise mit der Leitung eines KZs argumentativ zu verbinden.

"Die Botschaft an die früheren PDS- und Linke-Wähler in der ehemaligen DDR muss sein: Ihr seid doch auch für Tugenden! Fleiß, Ehrlichkeit und Anständigkeit sind Euch wichtig. Ihr wollt doch auch etwas sowohl für die soziale Sicherheit wie für die innere Sicherheit tun! Ihr wollt doch auch, dass die Kinder in den Schulen etwas lernen! Nicht Oskar Lafontaine hinterherlaufen, der die Tugenden als Sekundärtugenden verteufelt hat, mit denen man auch ein KZ leiten könne!"


Ey Mann!

Wat hält Blogbert davon, seine politischen Gegner anzugreifen, ohne immer wieder in die NS-Kiste greifen zu müssen.

Det nervt!

Dienstag, 25. März 2008

Neuer Gastblogger uff det Rote Blog

Liebe Leser

ick habe einen der fleissigen Kommentatoren auf Blogberts Blog anjeboten, seinerseits hier bei mir etwas über den Flughafen Tempelhof zu schreiben.

Nachfoljend lest ihr nun zur ausjleichenden Jerechtigkeit Arjumente, die nach Meinung von Herrn Dehnert für den Erhalt det Flughafen Tempelhofs sprechen.


Seitens des Senats besteht kein Nachnutzungskonzept:



Will man etwas funktionierendes Schliessen, so muss man sich Gedanken über das Danach machen. Sollte man zumindest. Doch was ist mit dem Senat? Nichts. Weder gibt es konkrete Pläne, Modelle, noch eine Gegenfinanzierung der Kosten nach einer Schliessung. Ja die Kosten einer Schliessung sind hoch. Angenommen der Flughafen würde geschlossen: Die Gebäude müssen beheizt, instandgehalten und bewacht werden. Diese Kosten werden bisher zum Teil durch den Geschäftsbetrieb erwirtschaftet. Nehmen wir an der Senat stellt irgendwann einmal ein Nachnutzungskonzept vor. Diskutiert worden ist eine Parkanlage seitens der Grünen. Noch ein Park? Wo denn? Klar ist, die Gebäude dürfen nicht abgerissen werden: Denkmalschutz. Ebenso die Landebahnen. Das verbleibende Erdreich ist bedingt durch den Flugbetrieb und seine frühere Nutzung als Militär- und Paradegelände und natürlich auch durch den 2. Weltkrieg mit Munition und Kerosin konterminiert. Das Erdreich abtragen? Entsorgen, neu aufschütten? Das wären Millionenbeträge, niemand weiss wieviel Erdreich wie stark belastet ist um die Kosten abzuschätzen. Um eine Genehmigung für ein Naherholungsgebiet zu erhalten müssen strenge Umweltvorschriften eingehalten werden. Die Kosten wären unabsehbar, die Zeitdauer unkalkulierbar.

Entlastung der Umwelt und mehr Wachstum für die Berliner Wirtschaft
Denkt man an Flughäfen denkt man nie an Umweltschutz. Jede Maschine, egal ob klein oder gross, hat zum Start oder zur Landung nur ein begrenztes Zeitfenster. Die Anzahl der Passagiere ist dabei egal. BBI soll 2011 eröffnen, vielleicht auch später. Eine Garantie gibt es nicht. Der Flugverkehr hat in den letzten Jahren stetig zugenommen und nun soll alles in Schönefeld konzentriert werden? Kleine und grosse Maschinen, Geschäfts- und Hobbyflieger? Frachttransporte und Zubringermaschinen? Das ist so, als würde mann die Stadtautobahn für Fahrräder und Skateboards freigeben. Der Endeffekt wäre ein grosser Stau, die CO2 Emissionen würden drastisch steigen und die wirtschaftliche Entwicklung Berlins dadurch stark belastet. Die Berliner Morgenpost vom 23.03.08 berichtet über einen Möglichen Ausbau von Tegel, http://www.morgenpost.de/content/2008/03/23/berlin/953480.html) während Tempelhof so schnell wie möglich geschlossen werden sollte. Welche Airline investiert denn in Tempelhof, wenn der Flughafen andauernd kaputt geredet wird?

Dienstag, 18. März 2008

Pflüger und der Fußball

"Das wilde Jahr 1968 verbrachte Friedbert Pflüger (13) weitestgehend auf dem Bolzplatz"
(Zitat Blogbert)

Jetzt kümmert sich Blogbert um die Belange des Drittligisten UNION BERLIN

Pressekonferenz: Bündnis für ein flugfreies Tempelhof

Donnerstag, 13. März 2008

Nachtrag zu Blogberts Vergleich mit Weimarer Zuständen

Das "Blog für Berliner und Brandenburger" hat einen netten und treffenden Kommentar zu Blogberts letztem Eintrag geschrieben. (wenn auch dieses Blog nicht den Unterschied zwischen eenem Post und eenem Blog kennt)

Mittwoch, 12. März 2008

Blogbert zieht die braune Karte und zitiert dabei Lenin

(ick sachte ja... wenn bei Blogbert ausnahmsweise mal was spannendes passiert, meld ick mich zurück)

Blogbert schreibt:

"Aber das ist doch schon mal so gemacht worden! So sind die demokratischen Politiker der Weimarer Demokratie verunglimpft, das Parlament als Schwatzbude bezeichnet worden – damals zur Wegbereitung des „Dritten Reiches“, heute zur Wiederauferstehung des Sozialismus (auch wenn man das sicher nicht 1:1 vergleichen kann!). Die SPD kapiert nicht, dass sie der „nützliche Idiot“ (Lenin) in diesem Spiel ist!"


Das ist jetzt aber wirklich hanebüchend!

Roland Koch kocht zum Wahlkampf sein braunet Süppchen und nun zieht Blogbert den Vergleich zwischen der Zerstörung der Weimarer Demokratie und der Verantwortung der SPD für eene "Wiederauferstehung des Sozialismus".

Mann, mann, mann... da fällt mir nur noch een Zitat von Max Liebermann zu ein:

"Man kann jar nicht so viel fressen wie man kotzen möchte."

Dienstag, 11. März 2008

Argument N° 2

Sie wohnen nicht neben, bzw. in der Nähe eines Flughafens?

Dann überlegen Sie sich einmal wie das ist. Ein Bekannter von mir wohnt am U- und S-Bhf Yorkstr. Das ist immerhin 1,7 km entfernt. Dennoch hört er auf den meisten Radiostationen das Piepen der Radaranlagen, hat doppelt gesicherte Fenster gegen den Fluglärm und darf ungefähr drei mal so oft wie ich seine Fenster putzen. Ein Flughafen in einem dichtbesiedelten Wohngebiet birgt auch die Gefahr eines Flugzeugabsturzes, was mitten in der Stadt sehr viel heftigere Folgen hätte, als auf dem Land. Nach den heutigen Sicherheitsbestimmungen wäre Tempelhof überhaupt nicht mehr genehmigungsfähig.

Mittwoch, 5. März 2008

Schließung des Flughafen Tempelhofs: Argument N° 1


Die Schließung des Flughafen Tempelhofs ist ein wesentlicher Grundpfeiler des Vorhabens, in Schönefeld einen Großflughafen zu realisieren.

Dem Projekt des Großflughafens Schönefeld ging ein langwieriges Planungsverfahren voraus.

Tausende von Eingaben wurden bei der Erstellung des Konzepts berücksichtigt.

Mehrere Gerichte haben sich wiederholt mit der Rechtmäßigkeit dieser Eingaben auseinandergesetzt.

Sollte Tempelhof als Flughafen erhalten bleiben, ist damit auch der Bau des Großflughafens Schönefeld wieder juristisch angreifbar.



Hier geht es um nahezu 40.000 Arbeitsplätze, die im Zusammenhang mit dem Ausbau von Schönefeld gefährdet sind.
Wirtschaftlich müssten Berlin und Brandenburg durch den Wegfall der Einbindung der Region an den internationalen Flugverkehr die daraus resultierenden negativen Auswirkungen ertragen.

Auch die Schließung des Flughafen Tegels stände wieder in Frage.

Paradigmenwechsel

Mein langjähriger Freund Herman Pachulke hat mich angesprochen, ob ich nicht dafür sorgen kann, dass hier in Ermangelung spannender Vorlagen von Seiten Friedbert Pflügers, endlich mal etwas Spannendes geschieht.

Ab sofort werde ich - als überzeugter Befürworter einer Schließung des Flughafen Tempelhofs - an dieser Stelle Argumente vortragen, für diese Schließung.

Ich freue mich auf Kommentare.

Mit freundlichen Grüßen,

Ihr Paul Heckmann

Dienstag, 4. März 2008

Ödnis bei Blogbert

So lange bei Blogbert nichts wirklich spannendes passiert, passiert hier ooch nichts.

So isset halt!

Ach ja!

Wie von mir vorausjesagt:
Der auf mein Posting folgende Beitrag bei Blogbert handelte von der Linken und wie mies et von der SPD ist, sich mit denen einzulassen.


SCHNARCH!